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PLM Contact Software forscht mit am elektrischen Antrieb der Zukunft

| Redakteur: Stefanie Michel

Im neuen Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science forschen Contact Software und Partner an Innovationen für die Produktion von morgen. Das erste Projekt „Elektrische Antriebe“ hat zum Ziel, wettbewerbsfähige elektrischen Maschine zu entwickeln.

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Industrie 4.0: Am neuen Werner-von-Siemens Centre in Berlin forschen 16 Partner an der neuen Generation von elektrischen Antrieben.
Industrie 4.0: Am neuen Werner-von-Siemens Centre in Berlin forschen 16 Partner an der neuen Generation von elektrischen Antrieben.
(Bild: Siemens)

Werner von Siemens gilt als Begründer der modernen Elektrotechnik und schuf einen globalen Elektro- und Technologiekonzern, dessen größter Fertigungsstandort immer noch Berlin ist. Dort wächst auf einer Fläche von 70 ha rund um das Dynamowerk die Siemensstadt 2.0 heran. Auf diesem Campus soll nun an den großen Zukunftsthemen Energie, intelligente Infrastruktur und Mobilität geforscht werden.

Das erste aktive Cluster ist das Werner-von-Siemens Centre for Industry and Science (WvSC). Contact Software ist in allen drei aktuellen WvSC-Projekten zu den Technologiefeldern Digitalisierung, neue Materialien und additive Fertigungsverfahren mit am Start.

Im Projekt „Elektrische Antriebe“ stehen die Leistungsdichte, der Wirkungsgrad und die Verfügbarkeit von elektrischen Antriebstechnologien im Zentrum. Ziel ist eine neue Generation von industriellen Großmotoren, die deutlich effizienter Energie liefert, schneller auf den Markt kommt und durch längere Laufzeiten überzeugt.

Fertigungsprozesse der Großmotoren entwickeln

Contacts Aufgabenstellung rund um den Digitalen Zwilling ist es, die Prozesse für eine auftragsindividuelle und autonome Fertigung zu planen, zu simulieren und abzusichern. Zudem sollen Großmotorenhersteller und ihre Kunden Leistungsdaten aus dem Betrieb gezielt für digitale Services und für weitere Produktgenerationen (Closed-Loop-Engineering) nutzen können. Hier dient der Digitale Zwilling dazu, die operativen Daten geeignet aufzubereiten und mit der Unternehmens-IT durchgängig zu verknüpfen. Plattform dafür ist Contact Elements for IoT.

„Werner von Siemens hat mit der Entwicklung und Markteinführung des ersten Generators die zweite industrielle Revolution eingeleitet“, sagt Lucas Kirsch, der mit seinen Kollegen aus Contacts Engineering Transformation Team das Projekt bearbeitet. „Heute geht es um Industrie 4.0, die vierte industrielle Revolution. Hier ist das ambitionierte Ziel die gesamte Wertschöpfungskette von E-Antrieben zu verbessern.“

Am ersten WvSC-Projekt sind 13 Industriepartner, Institute der Fraunhofer- Gesellschaft und der TU Berlin sowie die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung beteiligt. Die EU fördert ihre Forschungsarbeiten mit Zuschüssen aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe mit Landesmitteln.

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