Autozulieferer Cornaglia-Gruppe investiert in Stanzanlage

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Der Autozulieferer Cornaglia nimmt im Herbst 2021 ein Werk in Polen in Betrieb. Dafür investiert das Unternehmen in eine komplette Stanzlinie.

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Cornaglia investiert in ein neues Werk in Polen.
Cornaglia investiert in ein neues Werk in Polen.
(Bild: Cornaglia)

Dank der kürzlich erfolgten Beauftragung einer neuen kompletten Stanzlinie erhöht die Cornaglia-Gruppe ihre Produktionskapazität nicht nur quantitativ, sondern vor allem auch qualitativ, wie das Unternehmen mitteilt. Im Detail besteht die neue Linie, die sowohl Stahl als auch Aluminium verarbeiten kann, aus einer 2.000-t-Servopresse mit einem 7,3 m langen Tisch von Aida, einem Destacker von Norda sowie Transfer- und Bestückungslösungen von Millutensil.

Die von Aida-Servopresse DSF-TE4-20000 ermöglicht dank Servo-Technologie große Produktivität, indem das Bewegungsprofil des Schlittens für jede Anwendung optimiert wird.

In Bezug auf die Automatisierung verwendet die Linie einen Destacker DLCN1800 von Norda, der verschiedene Formate und Materialien automatisch verarbeiten kann.

Anlage wird im Herbst in Polen installiert

Das Stanzsystem wird durch eine Zuführung von Millutensil vervollständigt, die aus einem Abwickler, einer hochpräzisen Richtmaschine, einer Schere und einem Hochleistungs-Turbo-Zuführer besteht. Die hochtechnologische Linie wird mit einem exklusiven Design namens „Futura“ erstellt.

Die neue Stanzlinie wird im September 2021 im neuen polnischen Werk der Cornaglia-Gruppe installiert und unterstützt den Wunsch des Unternehmens, in Polen zu expandieren. Aida wird als Hauptauftragnehmer mit der operativen Unterstützung des technischen Personals von Norda und Millutensil alle Phasen der Implementierung und Inbetriebnahme der Linie übernehmen.

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