Verrundeter Lamellen-Gaul Trumpf-Kantenfräser optimiert das Alu-Scheibenpferd

Quelle: Trumpf / P. Klingauf 5 min Lesedauer

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Aus acht Millimeter starken Blechen kann bei Kollinger vieles entstehen: Unterbodenschutz für Autos, Deckaufbauten für Schiffen, stabile Gehäuse – oder ein Kunstwerk, wie das sogenannte „Scheibenpferd“ ...

Das Ellwanger Scheibenpferd besteht aus 83 einzelnen Aluminiumblechen. Hier steht es noch vor der Kunstgießerei Kollinger, wo es unter anderem mithilfe des Trumpf-Kantefräsers Trutool TKA 700 angefertigt wurde. Hier die ganze Geschichte ...(Bild:  Trumpf)
Das Ellwanger Scheibenpferd besteht aus 83 einzelnen Aluminiumblechen. Hier steht es noch vor der Kunstgießerei Kollinger, wo es unter anderem mithilfe des Trumpf-Kantefräsers Trutool TKA 700 angefertigt wurde. Hier die ganze Geschichte ...
(Bild: Trumpf)

Wenn die Kunstgießerei Kollinger aus Elchingen Materialien in Form bringt, kann das Unterschiedliches bedeuten. Denn dort stellt man sowohl technische Prototypen und Kleinserien für die Automobilindustrie, die Fluidtechnik und den allgemeinen Maschinenbau her als auch Kunstwerke, die Aufsehen erregen. Im Kern geht es aber immer um das Gleiche: Die Gedanken des Entwicklers beziehungsweise die Vision des Künstlers zu verstehen und dann entsprechend umzusetzen. Für Geschäftsführer Markus Kollinger ist so etwas aber eine Selbstverständlichkeit: „Wir sind immer ganz eng mit unseren Kunden in Kontakt – von der Idee bis zur finalen Fertigstellung.“

Die „Pferdestadt“ Ellwangen ist um ein Kunstwerk reicher

Und die Idee zu einem im Frühjahr 2026 von Kollinger umgesetzten und oben schon erwähnten Projekt namens Scheibenpferd entstand im Rathaus der „Pferdestadt“ Ellwangen. Dort wurden bereits im Jahr 2000 rund 60 bunte Pferdeskulpturen aufgestellt, von denen einige noch immer in der Stadt zu finden sind. Aber mit dem aus 83 Aluminiumblechen gefertigten, 1,70 Meter hohen Scheibenpferd gibt es seit dem 24. April 2026 (Eröffnung der Landesgartenschau in Ellwangen) eine besonders außergewöhnliche Skulptur mehr, die auf dem Kirchplatz zu finden ist. Für die Umsetzung wurde die Expertise von mehreren innovativen Unternehmen eingeholt. Für die praktische Verwirklichung vergab der verantwortliche 3D-Designer schließlich den Auftrag an die erfahrenen Mitarbeiter der Kunstgießerei Kollinger, mit denen er bereits mehrere Projekte erfolgreich abgewickelt hat.

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Der Zeitplan für die Umsetzung war sehr straff gehalten

Das Thema Guss spielte bei diesem Auftrag zwar keine Rolle, doch die geforderten Umsetzungsarbeiten gehören laut Maschinenbauingenieur Kollinger ebenso zu den regelmäßigen Aufgaben seines Unternehmens. Er erklärt: „Wir arbeiten schon seit über 25 Jahren mit 3D-Daten. Auch Blech- respektive Metallbearbeitung, Schweißen, Beschichten und Lackieren sind bei uns gängige Arbeitsschritte.“

Herausfordernd war der Auftrag aber dennoch. Und das vor allem wegen der sehr knapp bemessenen Terminlage, die spürbar Druck aufbaute. „Das sind wir zwar durchaus gewöhnt, trotzdem war das Zeitfenster in diesem Fall schon sehr eng“, erinnert sich Kollinger. Er präzisiert: „Wir hatten vom Auftragseingang bis zur finalen Abgabe des Scheibenpferdes lediglich sechs Wochen Zeit!“ Ein gut koordinierter und reibungsloser Ablauf war dementsprechend unabdingbar, damit alles klappen konnte.

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