Coroplast Fritz Müller Coroplast gewinnt German Innovation Award

Der German Innovation Award, den der Rat für Formgebung jährlich vergibt, geht dieses Jahr in der Kategorie B2B an die Coroplast Fritz Müller GmbH & Co. KG mit ihren Coroflex-Sensor- und Steuerleitungen.

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Michael Lindau, Head of Key Account Management und Nina Grevelhörster, Marketingmanagerin bei Coroplast, freuen sich über den German Innovation Award.
Michael Lindau, Head of Key Account Management und Nina Grevelhörster, Marketingmanagerin bei Coroplast, freuen sich über den German Innovation Award.
(Bild: Coroplast Fritz Müller)

„Wir sind sehr stolz auf diesen Preis, zeigt er doch, dass unsere Strategie richtig ist: gemeinsam mit unseren Kunden an individuellen Lösungen arbeiten, die passgenau auf die Anforderungen der gesamten Branche abgestimmt sind“, so Bastian Willenbücher, Geschäftsbereichsleiter Kabel und Leitungen. „Coroflex setzt bei den Produkteigenschaften neue Maßstäbe im Bereich der Sensor- und Steuerleitungen und bietet damit Lösungen für die hohen Anforderungen unterschiedlicher Branchen“, lautet die Begründung der Jury. Hervorzuheben seien der Verzicht auf Talkum als Trenn- und Gleitmittel, die lange Abmantelung bis zu 1,5 m (im Vergleich zu 0,3 m bei herkömmlicher Meterware) und die keimabweisende Oberfläche.

Industrie fordert schon lange Verzicht auf Talkum

„Vor allem der Verzicht auf Talkum, ein kreideähnliches Pulver, wird seit Jahrzehnten von der Industrie gefordert. Bisher hat man es allerdings nur ansatzweise geschafft, auf Talkum bei der Kabelherstellung zu verzichten. Wir haben das jetzt gelöst und die gute Absetzbarkeit dabei erhalten“, so Michael Lindau, Head of Key Account Management bei Coroplast.

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Der Verzicht auf Talkum trage zu verbesserten Produktionsbedingungen bei. Die Maschinen müssen seltener gereinigt werden, was zu weniger Maschinenstillstand und so zu erhöhter Produktivität, Prozesssicherheit und Zeitersparnis führt, heißt es

Die keimabweisende Oberfläche der Coroflex-Hospitalleitungen beruht laut Coroflex auf einem physikalischen Prinzip – ohne Einsatz beziehungsweise Entweichen von bioziden Wirkstoffen und Nanometallen, deren Auswirkungen auf die Gesundheit bisher unklar seien.

Die manuelle Abmantelung bis 1,50 m in nur einem Schritt reduziere spürbar Arbeitszeit und -aufwand des Monteurs, erhöhe den Komfort und die Produktionsfreundlichkeit und sorge für weniger Verschnitt.

Auch an den Coroplast-Produktionsstandorten werde effizienter Ressourceneinsatz großgeschrieben. Konkret werde zum Beispiel bei der Coroflex-Serie auf den Einsatz von vernetzten Stoffen verzichtet und auf recyclebare Materialien gesetzt.

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