Cybersicherheit auf Feldebene
Vom Kostentreiber zum Verkaufsargument

Ein Gastbeitrag von Philipp Jauch, Industry Market Manager Industrial Automation, Moxa Europe 5 min Lesedauer

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Cybersicherheit auf der Feldebene ist mit dem Cyber Resilience Act (CRA) von einem Kostentreiber zu einem Verkaufsargument geworden. Dabei muss eine sichere Maschine nicht erheblich teurer sein.

Die Layer-2 Managed Switches der Serie EDS-4000/G4000 von Moxa sind u. a. nach IEC 62443-4-2 Security Level 2 zertifiziert und bieten neben industrietauglicher Zuverlässigkeit und Netzwerkredundanz auch umfangreiche Sicherheitsfunktionen. (Bild:  Moxa)
Die Layer-2 Managed Switches der Serie EDS-4000/G4000 von Moxa sind u. a. nach IEC 62443-4-2 Security Level 2 zertifiziert und bieten neben industrietauglicher Zuverlässigkeit und Netzwerkredundanz auch umfangreiche Sicherheitsfunktionen.
(Bild: Moxa)

Cybersicherheit auf der Feldebene war in den letzten Jahren nicht der wichtigste Aspekt beim Kauf einer Maschine. Stattdessen stehen in der Fertigung Produktionsfähigkeiten sowie Maschinen- und Anlagenverfügbarkeit im Fokus. Gleichzeitig steht der Maschinenbau seit Jahren unter Kostendruck. Laut der Beratungsagentur Horváth ist die Marge von ca. 40 Prozent im Jahr 2024 auf etwa 32 Prozent im Jahr 2025 gefallen.

Eine höhere Implementierungsrate von cybersicheren Produkten und Funktionen in die Maschinen hätte diese Marge weiter verringert. Zudem wurden diese von den Kunden selten gefordert. Daher war die cybersichere Maschine im Portfolio des Maschinenbauers eine mögliche Option, aber selten der Umsatztreiber. Im Gegenteil: Wenn cybersichere mit unsicheren Maschinen im Wettbewerb standen und es keine expliziten Cybersicherheit-Vorgaben vom Kunden gab, verloren sie den Preisvergleich. Dies ändert sich nun.