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6 Gründe Darum sollten Sie Entscheidungen datenbasiert treffen

Autor / Redakteur: Elton Schwerzel / Melanie Krauß

Intuitiv das Richtige zu tun, ist eine wichtige Fähigkeit erfolgreicher Führungskräfte. Allerdings kann es auch riskant sein, sich lediglich auf sein Bauchgefühl zu verlassen.

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Entscheidungen zu treffen, ist nicht immer leicht. Daten können dabei eine große Unterstützung sein.
Entscheidungen zu treffen, ist nicht immer leicht. Daten können dabei eine große Unterstützung sein.
(Bild: Pablo García Saldaña via Unsplash)

Mitarbeiter-Analytics ist ein immer beliebter werdendes Tool. Unternehmen können damit Mitarbeiterdaten in Analyseprozesse einspeisen und auf dieser Basis Geschäftsprobleme erkennen und angehen. Darüber hinaus helfen die Daten Führungskräften dabei, schneller, konsequenter und gerechter zu entscheiden.

Laut einer Deloitte-Befragung von 11.000 Unternehmenschefs und Personalleitern stufen 84 % Mitarbeiter-Analytics als wichtig oder sehr wichtig ein. Damit ist das Thema ein Toptrend im Personalwesen. 69 % der Unternehmen gaben sogar an, dass sie derzeit integrierte Systeme zur Analyse von Mitarbeiterdaten ausarbeiten. Und das zu Recht, wie die folgenden sechs Gründe zeigen:

1. Kritische Punkte schneller erfassen

Ist sich ein Unternehmen darüber im Klaren, welche Prozesse haken oder in welchen Bereichen es womöglich zu Verzögerungen kommt, kann es deutlich schneller reagieren, Schwachstellen entsprechend priorisieren und anschließend beheben.

2. Erfolgsfaktoren identifizieren

Eines der wichtigsten Ziele von Führungskräften ist es, den Unternehmenserfolg langfristig zu sichern. Mit datengestützten Analysen lassen sich diejenigen Faktoren ermitteln, die dafür ausschlaggebend sind. Im Anschluss können Führungskräfte die entsprechenden Strategien und Maßnahmenpläne ableiten.

3. Verborgene Trends erkennen

Der Blick hinter die Fassade lohnt sich. Dank Mitarbeiter-Analytics können versteckte Muster und Trends aufgedeckt werden, die das Unternehmen in Zukunft beeinflussen oder womöglich beeinträchtigen könnten.

4. Fundierte Entscheidungen treffen

Intuition und Bauchgefühl sind gut, Fakten noch besser: Mit Daten als Grundlage für die Entscheidungsfindung erhöhen Führungskräfte die Chance, im Sinne ihres Unternehmens zu handeln.

5. Mögliche Geschäfts­szenarien abbilden

Wer kennt das nicht: Budgets und Ressourcen sind knapp, jede neue Investition erfordert dementsprechend eine detaillierte Argumentation. Mit Mitarbeiter-Analytics können Personalleiter beispielsweise nachweisen, dass ein höheres Budget für Weiterbildungsmaßnahmen eine direkte Steigerung der Produktivität zur Folge hat. So lassen sich Investitionen im Vorfeld also nicht nur besser rechtfertigen, sondern auch die Ergebnisse samt Investitionsrenditen belegen.

6. Strategisch wichtigere Rollen übernehmen

Mit datengestützten Analysen liefern Personalleiter der Führungsetage neue Einsichten und fundierte Empfehlungen, wenn es darum geht, Mitarbeiter aufgrund ihrer Expertise für eine bestimmte Position einzusetzen.

Die Ergebnisse dieser Analysen können auf verschiedene Prozesse im Unternehmen angewendet werden – beispielsweise in der Personalplanung oder für Weiterbildungsprogramme. So können sie dabei helfen, den Erfolg nachhaltig zu sichern.

* Elton Schwerzel ist Regional Director DACH der Talentsoft GmbH in 50672 Köln, Tel. (02 21) 16 88 03-0, contact-de@talentsoft.com, www.talentsoft.de

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