Korrekt unterwegs Das braucht es bei der Lkw-Wareneinfuhr in die EU

Redakteur: Peter Königsreuther

In Europa ist die Straße die beliebteste Transportader für Waren. Wichtig bei der Wareneinfuhr sind laut Asstra Deutschland korrekt ausgefüllte Begleitdokumente. So machen Sie es richtig.

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Der Warentransport auf der Straße dominiert in vielen Ländern, sagt Asstra Deutschland aus Magdeburg. Wenn es um die Wareneinfuhr geht, so werden das TIR-Carnet und die T1-Transporterklärung bei dieser Art Logistik am liebsten genutzt, heißt es weiter.
Der Warentransport auf der Straße dominiert in vielen Ländern, sagt Asstra Deutschland aus Magdeburg. Wenn es um die Wareneinfuhr geht, so werden das TIR-Carnet und die T1-Transporterklärung bei dieser Art Logistik am liebsten genutzt, heißt es weiter.
(Bild: Asstra Deutschland)

Während in einigen baltischen Staaten und Polen ein schnelles Wachstum des Schienenverkehrs verzeichnen, beherrscht der Straßentransport in Europa mit durchschnittlich 76 Prozent die Logistikszene. Das, so Asstra Deutschland, erklärt durch das weite Abdeckungsnetz, die Flexibilität bei der Routenplanung, die Effizienz des Transports sowie die wettbewerbsfähigen Preise für die Lieferung von Sammel- und Komplettfracht. Waren, die in Riesenmengen auf dem Seeweg in die EU importiert werden, werden auf Fahrzeuge umgeladen und quasi „auf der letzten Meile“ an die Tür des Empfängers geliefert.

Die Rund-um-die-Uhr-Zollerklärung steht bereit

Bei der Einfuhr von Waren aus einer anderen Zollunion in die EU sind Transit- und Begleitdokumente erforderlich. Das TIR-Carnet (Carnet TIR) und die T1-Transporterklärung sind dabei seit rund 10 Jahren die beliebtesten und häufigsten Papiere, hat man festgestellt. Die T1, führt Asstra weiter aus, ist eine Zoll- und Finanzgarantie für Waren, die innerhalb der EU transportiert werden. T1 bestätigt außerdem die Lieferung von den Grenzen der Europäischen Union zum Zolllager.

Gintaras Borkys, Leiter der Zollabteilung von Asstra im litauischen Vilnius, erklärt: „Die T1 wird am ersten Zollpunkt beim Überqueren der EU-Grenze eröffnet. Sie gilt bis zur Ankunft im Ziellager. Sie garantiert praktisch, dass die Zölle auch gezahlt werden.“ Ihr Vorteil sei der bequeme und effektive Weg der zur Registrierung. Diese Transporterklärung wird auf der CMR und der Rechnung basierend ausgefüllt, so Borkys. Die Wahl eines erfahrenen Zollagenten werde im Übrigen zur Sicherheitsgarantie jeder Fracht, die in das Gebiet der Europäischen Union importiert werden soll. Das Asstra-Team der litauischen Zollniederlassung arbeitet dabei mit zuverlässigen Maklern zusammen. Kunden könnten deshalb 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr ihre T1-Erklärungen erstellen lassen.

Unterstützung bei der korrekten Wareneinfuhr

Im Falle einer unvollständig oder ungenau ausgefüllten T1-Transporterklärung haben die Behörden das Recht, zusätzliche Dokumente zu verlangen, die Verarbeitung der Waren zu verweigern und – in seltenen Fällen – rechtliche Maßnahmen zu ergreifen. Asstra passe jedoch auf, dass alles stimmt. Und hochwertige Güter, wie verbrauchsteuerpflichtige Waren, werden unter Begleitung vom Grenzpunkt zum Ziellager geliefert. Das Asstra-Team bleibe rund um die Uhr mit den Begleitpersonen in Kontakt. Es hält die Partner stets auf dem aktuellsten Stand, in Sachen Lieferstatus. Die Transporterklärung enthält die notwendigen Informationen über die Fracht und den Transport:

  • Herstellungsland;
  • Endlieferpunkt;
  • Informationen über Auftragnehmer, Beförderer und Fahrzeug;
  • Anzahl der Wareneinheiten sowie Parameter;
  • Zollpreis für die Produkte;
  • beigefügte weitere Dokumente.

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