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Die wichtigsten Fragen vor dem Kauf von Steuer- und Regelgeräten für Motoren:
- Handelt es sich um eine Anwendung mit fester oder variabler Drehzahl?
- Wie hoch sind die Anlaufströme des Motors beim Direktstart (höhere Energieeffizienzklassen bedeuten in der Regel höhere Anlaufströme)?
- Mit welchem Anlauffaktor (Anlaufspitzenstrom zu Betriebsstrom) muss gerechnet werden (höhere Motoreffizienzklassen verlangen höhere Anlauffaktoren!)?
- Sind die Bemessungsdaten des Motors bekannt (Spannung, Strom, Leistung, Wirkungsgrad, Effizienzklasse)?
- Um welchen Motorentyp handelt es sich (Asynchronmotor, Synchronmotor, Permanentmagnetmotor, Reluktanzmotor)?
- Kann beim Start eines Motors, der mit konstanter Drehzahl läuft, ein reduziertes Anlaufmoment akzeptiert werden?
- Wie sind die Umgebungsbedingungen (zum Beispiel Schutzartklasse, EMV, Vibrationen)?
- In welcher spezifischen Applikation soll der Motorschutz/die Motorsteuerung eingesetzt werden, das heisst, wie viel Funktionalität ist wirklich erforderlich?
- Gibt es spezielle Anforderungen zur Steuerung und Bedienung?
Wann passt welcher Motorschutz?
Die Komplexität von Maschinen und Anlagen nimmt stetig zu. Die sich häufig ändernden Normen und Richtlinien – gerade auch im Bereich Energieeffizienz – machen es Anwendern schwer, immer den Überblick zu behalten. Daher besteht bei der Auswahl von Motorschutz- beziehungsweise Motorregelungstechnik die Gefahr, dass Systeme falsch ausgelegt oder überdimensioniert werden, besonders im Lichte der veränderten elektrischen Eigenschaften von hocheffizienten IE3-Motoren. Viele Anwender stellen sich deshalb die Frage, für welche Applikation sich welche Steuerung am besten eignet.
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