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Hannover Messe 2019

Das erste vernetzte Roboter-Exoskelett für IIOT

| Redakteur: Victoria Sonnenberg

Die Cloud-Plattform German Bionic IO verbindet Exoskelette mit der Smart Factory und ermöglicht KI-Funktionalität.
Die Cloud-Plattform German Bionic IO verbindet Exoskelette mit der Smart Factory und ermöglicht KI-Funktionalität. (Bild: German Bionic)

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German Bionic präsentiert in Hannover unter anderem das erste Roboter-Exoskelett für das industrielle IoT sowie die dritte Generation des Cray X.

Ebenfalls präsentiert wird die neuartige Cloud-Plattform German Bionic IO, die die dritte Generation des erfolgreichen Exoskeletts Cray X mit gängigen Enterprise-Lösungen und vernetzten Fertigungssystemen verbindet. Damit werd die vollständige Integration in Smart Factory- und Industrie 4.0-Umgebungen ermöglicht.

Feiert Premiere auf der Hannover Messe: die dritte Generation des German Bionic Cray X.
Feiert Premiere auf der Hannover Messe: die dritte Generation des German Bionic Cray X. (Bild: German Bionic)

Neben Cloud-Services wie drahtlosen Software Updates (OTA) und vorbeugender Wartung sorgt German Bionic IO für die ständige Optimierung des intelligenten Steuerungssystems durch maschinelles Lernen und legt die datenwissenschaftliche Grundlage für nächsten Entwicklungsstufen der Bionik.

„German Bionic IO ist derzeit die weltweit führende industrielle IoT-Suite für Exoskelette“, sagt Armin G. Schmidt, CEO von German Bionic. „Neben einer nahtlosen Anbindung an die Smart Factory und der Bereitstellung aller relevanten Cloud-Services legen wir mit German Bionic IO die datenwissenschaftliche Grundlage für KI-Anwendungen und die nächste Stufe der Bionik – immer mit dem Ziel, die Gesundheit der Nutzer und die Arbeitsproduktivität zu verbessern.“, sagt Armin G. Schmidt, CEO von German Bionic.

Die Cloud-Plattform German Bionic IO verbindet die derzeit robusteste Exoskelett-Hardware mit neuester Industrie-IoT-Technologie und ermöglicht so die nahtlose Integration in Smart Factory- und Industrie 4.0-Umgebungen. Neben drahtlosen Software Updates (OTA) und vorbeugender Wartung, hält das System ständig aktualisierte System-KPIs vor, die in individuell konfigurierbaren Dashboards abrufbar sind. Spezifische Nutzeranforderungen, wie beispielsweise Identifikations-Management oder Lokalisierungen, werden über German Bionic IO Apps bedient.

„Die Entwicklung der Plattform German Bionic IO wurde von einem interdisziplinären Wissenschafts-Team begleitet und von internationalen IoT-Experten umgesetzt. Neben der Weiterentwicklung des Cray X werden im nächsten Schritt unabhängige Forschungsinstitute eingeladen, auf der Plattform mit den aggregierten Daten eigene Forschungsprojekte zu betreiben, um die wissenschaftlichen Grundlagen für die nächsten Entwicklungsstufen der Bionik zu legen.“, sagt Prof. Dr. med. Herbert Schuster, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Verbands der Exoskelett-Industrie (VDEI e.V.).

Steuerungs-Display als interaktive Schnittstelle

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Auf den ersten Blick falle die dritte Generation des German Bionic Cray X, dem ersten in Europa entwickelten und produzierten Roboter-Exoskelett, durch das ergonomische Industrie-Design auf. Neben einem neuen höhenverstellbaren Tragesystem und der minimierten Carbon-Verkleidung ist vor allem das integrierte Steuerungs-Display auffällig. Darüber lassen sich direkt am Gerät benutzerdefinierte Einstellungen für Unterstützungsleistung, Empfindlichkeit und Reaktionszeit vornehmen. Darüber hinaus bildet es die interaktive Schnittstelle zwischen Nutzer und Smart Factory-Umgebungen.

Das Cray X wurde für den Hermes Award 2018 nominiert, mit dem Land der Ideen- und dem Automatica-Award 2018 ausgezeichnet. Exoskelette kombinieren menschliche Intelligenz mit maschineller Kraft, indem sie die Bewegungen des Trägers unterstützen oder verstärken. German Bionic setzt sich zudem für die Erforschung der Rolle des Menschen in der Industrie 4.0 ein. (vs)

German Bionic auf der Hannover Messe: Halle 17/Stand F04

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