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Hyfra Industrie-Kühlanlagen GmbH Das müssen Industrie- und Prozesskühler jetzt können

| Autor/ Redakteur: Nicholas Seyfert-Joiner / Peter Königsreuther

Die Prozesskühlung stellt für die Metall verarbeitende Industrie einen wichtigen Qualitätsfaktor dar. Eine neue Ökodesign-Richtlinie der EU stellt nun neue Anforderungen an die Energieeffizienz. Erfahren Sie hier, was etwa bei Neuinvestitionen zu beachten ist. Die Experten von Hyfra geben Auskunft.

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Die Anwendung von Kühlschmiermitteln wird in knapp drei Jahren neu geregelt. Was zu tun ist und wie man sich vorbereiten kann, weiß Hyfra.
Die Anwendung von Kühlschmiermitteln wird in knapp drei Jahren neu geregelt. Was zu tun ist und wie man sich vorbereiten kann, weiß Hyfra.
(Bild: Hyfra)

Die neue Ökodesign-Richtlinie (EU-Verordnung 2016/2281) definiert seit Januar 2018 klare Mindestanforderungen an die Energieeffizienz neuer Industrie- und Prozesskühler mit hohen Betriebstemperaturen. Anwender profitieren zwar aufgrund realistischerer Berechnungsverfahren von einer höheren Transparenz und Vergleichbarkeit, sollten im Vorfeld von Neuanschaffungen aber genau prüfen, bei welchen Kühlern diese Verordnung auch greift.

Umfangreiche Änderungen für die Prozesskühlung in Sicht

Eine exakte Temperierung von Kühlschmierstoffen oder Antrieben ist elementar für die Einhaltung klar definierter Verfahrensgrenzen und entscheidet vielfach über Machbarkeit und Kosteneffizienz von Prozessen. So können sich im Rahmen einer Mikrometerfertigung Werkstoffe schon bei geringsten Temperaturschwankungen verziehen und dadurch unbrauchbar werden. Gleiches gilt im Bereich der Laserverarbeitung: Hier sind Fertiger auf präzise arbeitende Industriekühler angewiesen, um die empfindliche Leistungselektronik zu schützen und die Genauigkeit der Fokussieroptik während der Laserbearbeitung sicherzustellen.

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Mit dem Inkrafttreten der neuen Ökodesign-Richtlinie ergeben sich jetzt umfangreiche Änderungen im Bereich der Prozesskühlung. Denn die neue Regelung stellt seit Januar 2018 klare Mindestanforderungen an die Energieeffizienz (MEPS) von Kälteerzeugern im Industrieeinsatz. Den Rahmen dazu bildet die von der EU erlassene Ökodesign-Richtlinie aus dem Jahr 2009. Letztere schuf die gesetzliche Grundlage, um die Energieeffizienz sogenannter „energieverbrauchsrelevanter Produkte“ zu erhöhen, und wurde auf der Grundlage des Kyoto-Protokolls eingeführt, um durch Senkung des Stromverbrauchs die geforderte Reduzierung des CO2-Emissionsziels zu erreichen. Weil die Ökodesign-Richtlinie aber keine allgemeingültigen Anforderungen stellt, werden schrittweise Maßnahmen für bestimmte Produktlose (Lots) durchgeführt. Die Verordnung 2016/2281 legt nun die Vorgaben für die Produktgruppe ENER LOT 21 fest und enthält unter anderem neue Mindesteffizienzanforderungen für Prozesskühler mit hohen Betriebstemperaturen (2 bis 12 °C).

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