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Konstruktion Das Schweizer Taschenmesser der CAD-Software

| Redakteur: Simone Käfer

Der neue CAD-Viewer CAD-bro von ZW-Soft vereinfacht die Nutzung von CAD-Daten außerhalb der Konstruktionsabteilung: Auch ohne CAD-System können mit CAD-bro CAD-Daten angesehen, analysiert und sogar bearbeitet werden.

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(Bild: Bild: ZWSoft)

Erfolgreiche und durchgängige Prozesse in der Produktentwicklung und -fertigung basieren auf 3D-CAD-Daten, die in allen Prozessschritten zur Verfügung stehen. Doch viele Schritte dieser Prozesse binden Mitarbeiter ein, die wenig oder keine CAD-Erfahrung haben und an deren Arbeitsplatz kein CAD-System zur Verfügung steht.

Hier schlägt die Stunde der CAD-Viewer, die das Betrachten und grundlegende Analysen, wie das Messen von Abständen am 3D-Modell ermöglichen. Oft ist das jedoch nicht genug, es müssen kleine Änderungen an der Geometrie gemacht werden. Für solche Situationen hat ZW-Soft CAD-bro entwickelt.

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Das Produkt deckt mit seinen Schnittstellen beim Import alle wichtigen CAD-Systeme ab, von Catia in den Versionen V4, V5 und V6 über Creo und Siemens NX bis zu Solid-Works und Inventor. Darüber hinaus kann es alle gängigen Neutralformate von Step und Iges über DWG/DXF bis hin zu STL und VRML öffnen. So ist CAD-bro eine Art Schweizer Taschenmesser für alle, die mit CAD-Daten arbeiten, ohne selbst zu modellieren. Die Exportschnittstellen umfassen neben Catia V4 und V5 alle wichtigen Neutralformate sowie die Kernelformate von Parasolid und ACIS, so dass auch in diese Richtung sämtliche Möglichkeiten offenstehen.

3D ersetzt 2D

Laut Hersteller einzigartig und bei anderen CAD-Viewern nicht zu finden, sind die Möglichkeiten, 3D-Daten zu bearbeiten. So lassen sich mit CAD-bro Maße und Hinweistexte, beispielsweise Form- und Lagetoleranzen, Oberflächensymbole, Bezeichnungen und Positionsnummern direkt an das 3D-Modell heften. Dadurch können 3D-Modelle als Ersatz für die aufwändig zu erstellenden 2D-Zeichnungen dienen.

Verschiedene Analysefunktionen prüfen die Datenqualität und Konstruktionszusammenhänge der Bauteile und Baugruppen. CAD-bro analysiert Bauteileigenschaften wie Volumen, Masse, Schwerpunkt sowie die Neigung und Wandstärken. Dynamische Schnitte, eine Kollisionsanalyse, Explosionsdarstellung sowie Animationen vervollständigen die Werkzeuge in CAD-bro.

Geometrien bearbeiten

Sogar die 3D-Geometrie selbst lässt sich bearbeiten, so können Anwender fehlerhafte Geometrien reparieren, indem sie offene Kanten und Löcher schließen. Dazu stehen entsprechende Suchfunktionen zur Verfügung, die offene Kanten und Löcher aufspüren und wenn möglich automatisch reparieren. Geometrien und Features lassen sich entfernen, verschieben, und neigen. So sind kleinere Änderungen, wie sie oft in nachgelagerten Prozessen oder bei der Integration von Fremddaten in eigene Konstruktionen vorkommen, schnell durchgeführt.

CAD-bro kann ab 1. Juni 2016 für 1.250 Euro erworben werden.

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