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Achema 2015

Das sind die Megatrends in der Prozessindustrie

| Autor / Redakteur: Gerd Kielburger / Matthias Back

Rund 3800 Aussteller aus aller Welt präsentieren ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf der Achema 2015.
Rund 3800 Aussteller aus aller Welt präsentieren ihre Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf der Achema 2015. (Bild: Dechema)

Mega-Herausforderungen der Prozessindustrie treffen auf Megatrends der Achema 2015 – Energie- und Ressourcen-Effizienz-Programme und der Einsatz neuer Technologien sind hierzulande nötiger denn je, um Produktionsvorteile mit Durchsatzoptimierung bei höchster Prozessqualität zu schaffen.

Technologische Megatrends der Achema 2015 sind neben dem Dauerbrenner Energie- und Rohstoffeffizienz vor allem Modularität, integriertes Prozessdesign und natürlich das Hype-Thema der deutschen Wirtschaft: Industrie 4.0. Wir haben Expertenmeinungen von Anlagenbauern und Ausrüstern dazu eingeholt.

Noch nie war die Achema so international. Erstmals liegt der Anteil ausländischer Aussteller bei über 50 Prozent. Welche Themen erwartet die Besucher in diesem Jahr?

Prozessführung und Vernetzung: Integriertes Prozessdesign

Der Blick auf Energie- und Ressourceneffizienz einschließlich des industriellen Wassermanagements führt zur immer weitreichenderen Integration von Prozessen. Die Rückgewinnung von Wärme und Rohstoffen und eine immer weitgehendere Schließung von Kreisläufen setzen voraus, dass Energie-, Stoff- und Wärmeströme von Beginn an in ihrer Gesamtheit betrachtet und designt werden. Dabei werden nicht mehr nur einzelne Prozesse miteinander verknüpft, sondern ganze Anlagen und Standorte vernetzt geplant.

Zusätzlich gibt es Bestrebungen, in der Prozessführung auf wechselnde Energie- und Rohstoffangebote reagieren zu können. So kann ein ungleichmäßiges Stromangebot, das sich durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien ergibt, besser genutzt werden. Besonders bei Biomasse ändert sich die Verfügbarkeit und Zusammensetzung von Rohstoffen über die Zeit und je nach Region; dazu kommen regionale Unterschiede bei Rohstoffverfügbarkeiten – Shale Gas in den USA, Kohle in China – welche die Anlagenbauer und Produzenten dazu zwingen, ein breites Technologieportfolio bereitzuhalten.

Engineering: Fitnessprogramm für Anlagenbau

Immer größer, immer teurer und doch preiswert – wie passt das zusammen? Vor allem Großanlagenbauer stehen im Spagat zwischen Kostendruck, Innovation und Standardisierung und damit vor immensen Herausforderungen. Da die Preise für Commodities kontinuierlich sinken, versuchen globale Produzenten die Abwärtsspirale durch Economy-of-Scale-Effekte auszugleichen: Als Konsequenz werden Anlagen für Commodities immer größer – der Worldscale- entwickelt sich zum Mega-Worldscale-Maßstab, der nur noch in EPC-Konsortien zu bewältigen ist. Gleichzeitig steigt auch die lokale Wertschöpfung am jeweiligen Projekt-Standort. Immer mehr Projektgeber – vor allem in Asien – erwarten zudem eine Verlagerung der Engineering-Dienstleistung, aber auch der Zulieferunternehmen in das eigene Land.

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