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Getriebe aus Kunststoff Der schnelle Online-Weg zum passenden Kunststoff-Zahnrad

| Redakteur: Peter Königsreuther

Effiziente Berechnungshilfen für den Maschinen- und nicht zuletzt Getriebebau, ist das Metier von GWJ Technology aus Braunschweig. Der neueste Coup betrifft eine Software zur Berechnung von Kunststoffverzahnungen.

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Die neue, webbasierte Software „eAssistant“ von GWJ Technology erweitert jetzt die bisherigen Möglichkeiten der Berechnung von Kunststoffverzahnungen. Alles geht strikt nach VDI-Vorgaben vonstatten und unter Einbeziehung aller wichtigen Parameter und Werkstoffdaten, damit ein Getriebe belastungsgerecht konzipiert werden kann.
Die neue, webbasierte Software „eAssistant“ von GWJ Technology erweitert jetzt die bisherigen Möglichkeiten der Berechnung von Kunststoffverzahnungen. Alles geht strikt nach VDI-Vorgaben vonstatten und unter Einbeziehung aller wichtigen Parameter und Werkstoffdaten, damit ein Getriebe belastungsgerecht konzipiert werden kann.
(Bild: GWJ)

Genauer gesagt, erweitert die webbasierte Software „eAssistant“ jetzt die bisherigen Möglichkeiten der Berechnung von Kunststoffverzahnungen.

Das darin enthaltene Modul „Stirnradpaar“ bietet jetzt, ergänzend zu den Berechnungsmethoden der Tragfähigkeit nach DIN 3990, ISO 6336 und ANSI/AGMA 2101, auch die Berechnungsmethode für Kunststoff-Zahnräder nach VDI 2736, erklärt GWJ.

Bei der Entwicklung von Kunststoffgetrieben nichts dem Zufall überlassen

Gleichzeitig haben die Experten erste Kunststoffe in der allgemeinen Werkstoffdatenbank ergänzt. Für diese Polymere wurden die temperaturabhängigen Kennwerte, wie Zeitfestigkeiten und E-Moduln, detailliert aus den zur Verfügung stehenden Diagrammen der VDI 2736 approximiert und entsprechend hinterlegt, heißt es weiter. Diese werden herangezogen, um mit den nach VDI 2736 automatisch berechneten Zahnfuß- und Flankentemperaturen die zugehörigen Materialkennwerte für die Tragfähigkeitsberechnung zu ermitteln.

Überschreiten die berechneten Zahnflanken- oder Zahnfußtemperaturen die maximalen Gebrauchstemperaturen der jeweiligen Kunststoffe, so erfolgt ein entsprechender Warnhinweis. Für die Berechnung der Zahnflanken- und Zahnfußtemperaturen könnten alternativ zu einer automatischen Vorbelegung, die Gehäusebauform, die wärmeabführende Oberfläche sowie der Wärmeübergang und Wärmewiderstand vom Entwickler vorgegeben werden.

Unterstützungs- und Vergleichsfunktionen bei Werkstoffpaarungen

Als Materialpaarungen sind laut GWJ sowohl Kombinationen von Kunststoff/Kunststoff als auch von Kunststoff/Metall berechenbar. Auch die Betrachtung von Metall/Metall-Paarungen für eine Vergleichsmöglichkeit zu den Berechnungsmethoden für metallische Zahnräder, wird dabei unterstützt, heißt es. Die Lastkollektivberechnung ist ebenfalls für die Tragfähigkeitsberechnung nach VDI 2736 verfügbar. Darüber hinaus wurde hinsichtlich der Schmierungsarten für die VDI 2736 der Fall „Trockenlauf“ ergänzt.

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