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14. Composite-Markterhebung Deutsche Compositesbranche registriert leichten Gegenwind

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Wirtschaftsvereinigung Composites Germany bringt wieder Fakten zur Compositemarktlage. Zum letzten Halbjahr befragt wurden alle Mitgliedern der drei großen Trägerverbände. Ist es nur das verflixte siebte Jahr?

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Zieht Euch warm an? Composites Germany hat den Bericht zur 14. Composites-Markterhebung veröffentlicht. Die generelle Geschäftslage (hier dargestellt) bleibt unterkühlt, der Blick in die Zukunft wird aber heiterer, doch die Investitionen schwächeln bei unterschiedlich tourenden Wachstumsmotoren aus der Branche.
Zieht Euch warm an? Composites Germany hat den Bericht zur 14. Composites-Markterhebung veröffentlicht. Die generelle Geschäftslage (hier dargestellt) bleibt unterkühlt, der Blick in die Zukunft wird aber heiterer, doch die Investitionen schwächeln bei unterschiedlich tourenden Wachstumsmotoren aus der Branche.
(Bild: Composites Germany)

Um die unterschiedlichen Erhebungen miteinander vergleichbar zu machen, wurden auch in diesmal keine Änderungen bei der Befragung durchgeführt, schickt die Wirtschaftsvereinigung voraus. Erhoben wurden erneut überwiegend qualitative Daten in Bezug auf die aktuelle und zukünftige Marktentwicklung, heißt es weiter.

Die schlechteste Compositegeschäftslage seit 7 Jahren

Nachdem die Bewertung der aktuellen Geschäftslage bereits bei den letzten Malen eher zurückhaltend ausgefallen sei, registriere man diese Trend auch in der neuesten Befragung. Das Ergebnis: die Teilnehmer bewerten dabei die generelle Geschäftslage für alle drei erfassten Regionen weiterhin negativ. Die Einschätzung erreiche damit den niedrigsten Wert seit Beginn der Erhebung im Januar 2013 (Bild 1).

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Insgesamt bewerten etwa 37 % die generelle Geschäftslage in Deutschland als sehr negativ oder eher negativ, kam dabei heraus. Beim letzten Mal lag diese Einschätzung bei nur 26 % (siehe Bild 2). Die wenig optimistische Bewertung des generellen Marktumfeldes hält somit an.

Auch die Bewertung der Geschäftslage des eigenen Unternehmens spielt eine ähnliche Melodie: So bewertet etwa ein Drittel der Befragten ihre derzeitige Lage als eher negativ oder sogar sehr negativ. Je nach den unterschiedlichen Regionen (Deutschland, Europa, Weltweit) gebe es dabei keine signifikanten Unterschiede.

Die Zukunft wird allerdings als heiterer gesehen

Die Zukunftserwartungen der Unternehmen hellen sich aber demgegenüber und im Vergleich zur letzten Befragung etwas auf, so Composites Germany. Denn die Befragten blicken sowohl für die Entwicklung der generellen, also auch er eigenen zukünftigen Entwicklung hoffnungsvoller in die die Zukunft. Die Entwicklung der eigenen Geschäftslage wird dabei sogar optimistischer bewertet als die der generellen Geschäftslage. Bild 3 zeigt die langfristige Entwicklung für alle drei betreffenden Regionen.

Mangelnder Mut zu Investitionen wird Personalkonsequenzen haben

Im Gegensatz zu dieser eigentlich leicht optimistischen Sichtweise zeigen trübt sich das Wetter in Sachen Investitionen leider ein. So gehen beispielsweise nur noch 29 % der Befragten von einem steigenden Engagement ihres Unternehmens im Bereich Composites aus. Bei der letzten Befragung waren es noch 37 %. Über 60 % der Befragten denken, dass sie wo weitermachen wie bisher.

Dementsprechend ist etwa der Anteil derjenigen, die von Personalfreisetzungen für ihr Unternehmen ausgehen von 8 % auf über 20 % gestiegen.

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