Schnelle Feldbusse Dezentrale Automatisierung einfach und platzsparend umsetzen
Aufgrund des höheren Automatisierungsgrads und der tieferen Vernetzung verändern sich die Anlagenstrukturen. Durch den Einsatz von industriellen Ethernet-Protokollen wie Profinet oder Modbus TCP lassen sich nun modulare und dezentrale Konzepte umsetzen, was vor einigen Jahren noch nicht möglich war.
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Während Ethernet anfangs vornehmlich im Schaltschrank installiert wurde, geht der Trend jetzt vermehrt in Richtung schaltschranklose Automation (Bild 1). Denn mittlerweile laufen die Netze stabil und es steht eine größere Auswahl entsprechender Komponenten zur Verfügung. Doch mit einer Herausforderung sehen sich sowohl traditionelle Feldbussysteme als auch das Ethernet konfrontiert: der Energieversorgung der in der Maschine verbauten Geräte.
Unterschiedliche Anforderungen verhindern Steckerstandard
Bei genauerer Betrachtung der bestehenden Lösungsansätze setzt sich ein Spannungsversorgungskonzept für die im Feld installierten Komponenten aus folgenden Bestandteilen zusammen:
- der Stromversorgung,
- dem im Schaltschrank befindlichen Sicherungsautomaten,
- den Übergabeelementen vom Schaltschrank in die Feldebene,
- den im Feld verlegten Leitungen,
- den Steckverbindungen an den einzelnen Feldgeräten,
- den im Feld montierten Unterverteilern respektive den Sicherungen.
Um die beschriebenen Komponenten zu verbinden, wurden in der Vergangenheit Steckverbinder unterschiedlicher Bauart verwendet. Die stark voneinander abweichenden Anforderungen, welche das Netz, die I/O-Module und die Versorgung an die Spannung und den Strom stellen, ließen keinen einheitlichen Standard zu.
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