Sägen

Diamantdrahtsäge trennt mit hoher Geschwindigkeit Siliziumblöcke

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Dabei kann mit einem bisher nicht vorstellbar hohen Vorschub von über 10 mm/min gesägt werden. Weil der nur 0,6 mm dicke Draht im Werkstück seitlich nur Linienberührung hat, eignet sich dieses Trennverfahren auch für empfindliche Werkstoffe. Die hohe Schnittgeschwindigkeit und die dann nur geringen Vorschubkräfte erfordern minimale Spannkräfte.

Weniger Abfall und mehr Energieeffizienz beim Sägen

Darüber hinaus entsteht durch die geringe Schnittbreite des Drahts weniger Abfall. Er wird lange nicht so heiß und der Energiebedarf ist nicht so hoch, die Maschine arbeitet also sehr energieeffizient.

Durch die Biegevorgänge an den Umlenkrollen und durch die Fliehkraft aufgrund der hohen Umlaufgeschwindigkeit entsteht am Schneiddraht ein Selbstreinigungsprozess, der hohe Standzeiten zulässt. Je nach Anwendung stehen unterschiedliche Schneidstoffe, Korngrößen und Kornkonzentrationen zur Auswahl.

Sägen nicht nur in der Solarindustrie gefragt

Das Unternehmen rechnet aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs an Solarzellen mit einer regen Nachfrage nach dieser effizienten neuen Sägetechnik. Mit dem Verfahren lassen sich neben Silizium aber auch Hart-Weich-Werkstoffkombinationen, beispielsweise Gummi/Stahl, Siliciumkarbit mit Aluminium-Ummantelung, Glas/Silicon oder Gummiverbundprofile, bearbeiten. Ferner können Verbundwerkstoffe aus GFK oder CFK, Keramik, PVC oder Thermo- und Duroplaste mit der Trocken-Sägetechnik bearbeitet werden.

Xaver Mayer ist geschäftsführender Gesellschafter der HK Präzisionstechnik GmbH, 78727 Oberndorf.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:338464)