Inficon auf der Motek 2017

Dichtheitsprüfgerät arbeitet auch mit kostengünstigem Formiergas

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Inficon, Hersteller von Instrumenten und Geräten für die Dichtheitsprüfung, stellt auf seinem Stand das ab sofort erhältliche Dichtheitsprüfgerät LDS3000 AQ vor, das auf Basis der Akkumulationsmethode arbeitet.

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Der LDS3000 AQ prüft in der Akkumulationskammer mit Formiergas auf Dichtheit.
Der LDS3000 AQ prüft in der Akkumulationskammer mit Formiergas auf Dichtheit.
(Bild: Inficon)

Zudem könne das Gerät außer mit teurem Helium auch mit Formiergas prüfen. Dennoch verfüge das Gerät über eine niedrige Nachweisgrenze und ermittle im praktischen Einsatz Lecks bis in den Bereich von 10-5 mbar. Gerade für Prüfungen auf Flüssigkeitslecks sei dies ein großer Vorteil. Das Gerät erkennt sie mit der Akkumulationsmethode jetzt ebenso zuverlässig, wie es früher nur die aufwendige Helium-Vakuumprüfung konnte, so Inficon. Gleichzeitig seien die Prüfkosten aber ähnlich niedrig wie bei einer simplen Luftprüfung.

Prüfung wie mit Helium – zu Kosten einer Luftprüfung

Außer der höheren Genauigkeit spielt auch die Zuverlässigkeit eine wichtige Rolle. Denn die Ergebnisse der Luftprüfung können sehr leicht durch Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit verfälscht werden. Dagegen erbringe die kostengünstige Prüfung mit dem LDS3000 AQ in der Akkumulationskammer stets zuverlässige Ergebnisse mit sehr hoher Wiederholgenauigkeit.

Formiergas ist ein handelsübliches, unbrennbares Gemisch, das zu 95 % aus Stickstoff besteht – als eigentliches Prüfgas dient ein 5-%iger Wasserstoff-Anteil im Formiergas.

Das Gerät verfügt über Feldbus-Schnittstellen. Damit sei es Industrie-4.0-ready und lasse sich für einen vollständigen Datenaustausch vernetzen.

Inficon GmbH auf der Motek 2017: Halle 3, Stand 3321

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