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Absaugtechnik

Die Feinstaubgefahr beim Plasmaschneiden bannen

| Autor / Redakteur: Björn Kemper / Frauke Finus

Eine integrierte Absaugung gewährleistet den Schutz der Mitarbeiter vor den gefährlichen Schneidstäuben. SBW entschied sich für Schneidtische samt Erfassungs- und Filtertechnik von Kemper.
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Eine integrierte Absaugung gewährleistet den Schutz der Mitarbeiter vor den gefährlichen Schneidstäuben. SBW entschied sich für Schneidtische samt Erfassungs- und Filtertechnik von Kemper. (Bild: Kemper)

Wo geschnitten wird, fallen große Staubmengen an – mit Millionen ultrafeiner Partikel. Effiziente Absaugtische sorgen dafür, die Mitarbeiter bei Schneidprozessen vor diesen Gefahrstoffen zu schützen und Grenzwerte einzuhalten.

24 Stunden pro Tag sind die Schneidanlagen bei der SWB Stahlbearbeitungstechnik Wijchen in Bereitschaft. Ob Just-in-Time-Produktion, Eil- oder Großauftrag: Mit zwei Plasmaschneidanlagen à zwei Brennern bearbeitet das Unternehmen automatisiert nahezu permanent Bleche bis zu einer Dicke von 50 mm. Doch: „Die Schneidprozesse verursachen sehr viel Staub“, wie Betriebsleiter Henk Smalling bestätigt. Als SBW 2009 an seinen neuen Produktionsstandort in das deutsch-niederländische Grenzgebiet in Wijchen bei Nijmegen zog, stellte sich die Frage nach einem Konzept für effizientes und zugleich sicheres Schneiden. Neben einer hocheffektiven Schneidanlage benötigte SBW einen passenden Schneidtisch. Eine integrierte Absaugung sollte den Schutz der Mitarbeiter vor den gefährlichen Schneidstäuben gewährleisten. SBW entschied sich für Schneidtische samt Erfassungs- und Filtertechnik von Kemper.

Absaugtische sind elementar für Schneidprozesse

Schneidtische gehören zum Schneiden wie die Schneidanlagen selbst. Zum einen sorgen sie dank ihrer Beschaffenheit mit für ein optimales Schneidergebnis. Zum anderen sind sie elementar für den Arbeitsschutz bei Metallbearbeitungsprozessen. Die integrierte Absaugung verhindert, dass sich der entstehende Staub ungehindert in der Produktionshalle ausbreitet. Darüber hinaus stellt sie auch einen störungsfreien Betrieb der Schneidanlage sicher. Denn ohne Schutz schädigen Staub, Funken und Rauch auf Dauer auch die Maschine selbst. SBW vereint mit seinem bereits lange eingesetzten Equipment alle Vorteile eines modernen Schneidkonzepts.

Seit Produktionsstart in der neuen Halle setzt SBW zwei Schneid- beziehungsweise Absaugtische vom Typ Kem Tab Advance ein. Sie erstrecken sich bei einer Breite von drei Metern jeweils über 25 m. Kemper konfigurierte einzelne Standardmodule miteinander, um diese Länge zu erreichen. Grundsätzlich macht diese modulare Bauweise den Aufbau der Absaugtische hinsichtlich der Größe sehr flexibel. Die große Kapazität des Absaugtisches ermöglicht es SBW wiederum, die Schneidanlagen umfangreich mit Blechen zu bestücken und über längere Zeitintervalle automatisch arbeiten zu lassen. Durch die besondere Auflagekonstruktion erzielt das Unternehmen eine hohe Schnittqualität. Selbst die Bearbeitung von Blechen mit einer Dicke von bis zu 150 mm wäre möglich.

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Ergänzendes zum Thema
 
Kurzinterview: „Lasst uns auch die Partikel zählen“
 
Info: Feinstaubpartikel machen krank

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