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IoT-Anwendungen und Industrie 4.0 Die Produktion beantwortet fast alle Fragen

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Die konsequente Erfassung und Verarbeitung von Maschinendaten erhöht die Transparenz und Produktivität entlang von Wertschöpfungsketten.

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Die Verknüpfung von Maschinendaten entlang von Produktionsprozessen soll zu einer besseren Auslastung beitragen.
Die Verknüpfung von Maschinendaten entlang von Produktionsprozessen soll zu einer besseren Auslastung beitragen.
(Bild: Sievers (I-Stock))

Die Sievers-Group, ein Systemhaus für ganzheitliche IT-Architekturen, hat gemeinsam mit der Harting-Technologiegruppe eine Internet-of-Things-Anwendung – IoT – entwickelt, mit der sich Maschinendaten erfassen und mit ERP- und Business-Intelligence-Anwendungen kombinieren lassen. Welche Potenziale sich daraus für die Steuerung und Optimierung von Maschinenparks ergeben, erläutert und demonstriert Sievers als Mitglied der im vergangenen Jahr etablierten Mica.Network-Plattform am Stand C13 von Harting in der Halle 11. Mica – Modular Industry Computing Architecture – ist ein Computer von Harting.

Die gemeinsam entwickelte IoT-Lösung soll es Unternehmen ermöglichen, Maschinendaten entlang von Produktionsprozesses zu verknüpfen. Der Computer Mica erfasst dabei die Arbeitsdaten einzelner Maschinen und Anlagen, die von Sievers mit ERP- und Business-Intelligence-Anwendungen bearbeitet werden und dazu beitragen sollen, betriebswirtschaftliche Fragen aus der Produktion heraus zu beantworten. Sievers sieht darin eine zentrale Kompetenz im Rahmen der Fertigung unter Industrie 4.0.

Ein Anwendungsgebiet, über das sich Standbesucher informieren können, ist Condition Monitoring – die Zustandsüberwachung von Maschinen und Anlagen. Dabei erfasst der Computer Mica in der am Messestand aufgebauten Smart Factory HAII4YOU Maschinendaten und gibt erste Rückschlüsse auf Anomalien. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse werden dann weiterverarbeitet und mit Informationen zu Produktionsaufträgen, Schichtplänen und mehr kombiniert. Dabei steige die Transparenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette signifikant, heißt es.

Die Verknüpfung von Maschinen- und betriebswirtschaftlichen Daten soll insgesamt zu einer wesentlichen Reduzierung von Rüst-, Wartungs- und Stillstandzeiten sowie zu einer besseren Auslastung der Produktion führen. Weitere Anwendungsfelder für IoT-Konzepte wie beim Condition Monitoring sind Predictive Maintenance sowie das Qualitäts- und Energiemanagement.

Über die IoT-Demonstration hinaus informiert Sievers über seine Kompetenz als Generalunternehmer für Industrie-4.0-Lösungen und unter anderem über die WLAN-Ausleuchtung von Produktions- und Logistikumgebungen mithilfe von Radiating Cable sowie über umfassende Security-Konzepte im Umgang mit Daten.

Sievers-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG: Halle 11, Stand C13

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