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ERP-Systeme

Die Ressourcen im Blick haben – mit ERP

| Autor: Simone Käfer

(Bild: Steve Houghton-Burnett/unplash/https://unsplash.com/photos/3jBbVKPwNHI/stats / CC0)

Zu einer erfolgreichen Geschäftsbilanz zählen durchaus auch strategisch günstige Planungen der Ressourcen. Denn damit das fertige Produkt rechtzeitig beim Kunden ist, muss jemand ein Auge darauf haben, wer wann welche Materialien anliefert und wo wer im Produktionsprozess diese benötigt. Zwei Unternehmen berichten von ihren Erfahrungen mit ERP-Sytemen.

Für die Halbwertszeit von Software sind 20 Jahre eine sehr lange Zeit. Das musste auch ein Wuppertaler Werkzeughersteller erkennen. Denn so alt ist das Warenwirtschaftsprogramm von P. F. Freund & Cie. Zwar genoss das Unternehmen den Luxus einer individualisierten Software, doch um Aufträge abzuwickeln war das System überfordert und die nötigen Updates mussten per Hand nachbearbeitet werden. Das kostet wertvolle Zeit, die, besonders bei einer schnellen Lieferbereitschaft und einem großen Beratungsangebot, wie es das Unternehmen verspricht, ärgerlich für Hersteller und Kunde sein kann.

Das Wuppertaler Unternehmen wurde bereits 1844 gegründet und vertreibt ergonomische Handwerkzeuge für Dachdecker, Bauklempner, Zimmerer und Trockenbaumonteure über Handelspartner. Da ist eine schnelle Lieferbereitschaft gepaart mit einem umfassenden Beratungsangebot natürlich Pflichtprogramm. Dazu muss aber auch die IT-Infrastruktur mitspielen.

Anforderungen an ein ERP-System

Auf Initiative von Vertrieb und Rechnungswesen hin beschloss Freund, ein modernes ERP-System einzuführen, das auf die Anforderungen eines mittelständischen Unternehmens zugeschnitten ist. Besonderen Wert legte der Werkzeughersteller auf den Funktionsumfang der Lösung; dieser sollte im Standard bereits alle relevanten Prozesse abdecken. Zudem wollte man einen Anbieter, der in der Region vertreten ist. Sieben Anbieter von ERP-Systemen sah sich das Unternehmen an und befragte sogar Anwender nach deren Erfahrungen. Nach dieser gründlichen Recherche entschied sich Freund für APplus, eine ERP-II-Lösung von Asseco Solutions.

Mit der Lösung sollen sowohl Produktionsprozesse, wie Produktwege, als auch die Anbindung der Lieferanten verbessert werden. Dadurch kann der Werkzeughersteller eine Lieferfähigkeit von 24 Stunden einhalten. Darüber hinaus wird die unterstützte Auftragsbearbeitung die 23 Anwender entlasten: Zu eingehenden Bestellungen lassen sich auf Basis bestehender Aufträge neue Aufträge schnell und einfach generieren. Viele manuelle Bearbeitungsschritte werden damit hinfällig – aktuell rechnet Freund mit einer Zeiteinsparung von insgesamt 20 %.

So kann das Unternehmen sich besser darauf konzentrieren, seine Produktqualität durch Weiterentwicklung zu steigern, den Service zu verbessern und sogar Kosten zu senken.

Ergänzendes zum Thema
 
Das sprach für die Auswahl der ERP-II-Lösung
Eine schnelle Lieferbereitschaft und umfassende Beratungsangebote sind für den Wuppertaler Werkzeughersteller P.F. Freund & Cie zentrale Erfolgskriterien. Denn der Vertrieb seiner ergonomischen Handwerkzeuge erfolgt ausschließlich über Handelspartner. Damit Tabellen nicht mehr von Hand bearbeitet werden, musste ein neues ERP-System implementiert werden. Dominik Limbach, Projektleiter der Firma, spricht über die Auswahl.

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