So kann`s kommen!

Die Sandvik-Präsidentin zu den Perspektiven für die Fertigungsindustrie

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Lieferkettenproblematik für Luft- und Raumfahrt noch spürbar

Und 2023 spürten die Fertigungsunternehmen außerdem die Auswirkungen verschiedener Lieferkettenprobleme. Diese betrafen insbesondere die Luft- und Raumfahrtindustrie, die sich noch immer in der Erholungsphase nach der Pandemie befand. Mit der Erholung der Nachfrage steigt jedoch auch der Bedarf der Fluggesellschaften, ihre Flotten zu erweitern oder zu erneuern, um das wieder steigende Passagieraufkommen zu bewältigen und die neuen Umweltstandards mit treibstoffeffizienteren Flugzeugen zu erfüllen. Das Wachstum der Branche im Jahr 2024 wird davon abhängen, wie gut sich die Hersteller und das gesamte Ökosystem an diese neuen Herausforderungen und Chancen anpassen können.

Digitale Tools machen Zerspaner für die Zukunft fit

Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt können ihre Produktivität aber steigern, indem sie sich auf Anpassungsfähigkeit, Innovationsstärke, Agilität und Nachhaltigkeit konzentrieren. Ein Erfolgsfaktor, insbesondere für diejenigen, die an Zerspanungsprozessen beteiligt sind, ist die Integration digitaler Fertigungs-Tools, um die betriebliche Effizienz zu steigern. Eine von Sandvik 2021 in Auftrag gegebene Studie unter Fertigungsunternehmen zeigt außerdem, dass über zwei Drittel der Unternehmen diese Werkzeuge bereits nutzen. Zu den Anwendungsfällen gehören digitale Zwillinge, CNC-Integration, Prozessüberwachungssysteme und Cloud Computing.

Künstliche Intelligenz erobert Boden in der Zerspanungswelt

Digitale Werkzeuge unterstützen etwa die datengesteuerte Fertigung, gleichzeitig die fünfte Säule von Sandvik Coromants Manufacturing Wellness. Das hilft den Unternehmen dabei, Optimierungspotenziale auszuschöpfen, um die Produktivität von der Konstruktion bis zur Auslieferung zu steigern. Datengestützte Prozesse können nämlich auch dazu beitragen, die Anlagenverfügbarkeit zu verbessern und die Betriebszeit zu verlängern, indem sie Hersteller in die Lage versetzen, potenzielle Ausfälle zu erkennen, bevor sie auftreten. Für 2024 dürfte ein verstärkter Einsatz von KI-Tools (künstliche Intelligenz) zur Datenanalyse zu erwarten sein. Wobei dieser Automatisierungsgrad dazu beitragen wird, die wieder steigende Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig die Kosten zu senken. Der Einsatz von KI-Tools ist ein zentrales Element der Manufacturing-Wellness-Denkweise, die in der zweiten Verhaltensweise, der Nutzung neuer Technologien und der achten Verhaltensweise, der Automatisierung, definiert ist.

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