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Stopa

Die vernetzte Zukunft in der Blechbearbeitung

| Autor / Redakteur: Jürgen Warmbold / Frauke Finus

Eine Realtime-Soft-SPS steuert die Komponenten der Anlage. Die SPS kommuniziert mit dem Tru Tops Fab Module Storage von Trumpf, das die Materialbestände anzeigt und den Materialfluss steuert.
Eine Realtime-Soft-SPS steuert die Komponenten der Anlage. Die SPS kommuniziert mit dem Tru Tops Fab Module Storage von Trumpf, das die Materialbestände anzeigt und den Materialfluss steuert. (Bild: Stopa)

Ein Automatiklager von Stopa bildet bei Binder die Drehscheibe der Produktion.

Ein automatisches Blechlager der Serie Compact II von Stopa bildet bei Binder, Spezialist für Simulationsschränke, die Basis einer zukunftweisenden Blechfabrik. Ziel ist die maximale Automatisierung rund um das Lager, das als internes Logistikzentrum fungiert. Der Betreiber profitiert zum Beispiel von reproduzierbaren Prozessen, einer hohen Fertigungsqualität und mannlosen Nachtschichten.

Binder hat das Konzept einer zukunftsfähigen automatischen Blechfertigung entwickelt. Das Blechlager dient als Drehscheibe der Produktion. Um alle Prozessstufen zu verketten, hat das Unternehmen vor, sämtliche Bearbeitungsmaschinen an das Lager anzubinden und in Fahrerlose Transportsysteme zu investieren.

Durchgehende Automatisierung ist unerlässlich

Laut Binder, nach eigener Aussage weltweit größter Hersteller von Simulationsschränken, in denen Labore biologische, chemische und physikalische Umweltbedingungen nachbilden, ist eine durchgehende Automatisierung unerlässlich. Egal, bei welchen Losgrößen. Um die selbst gesteckten Qualitätsansprüche zu realisieren, entwickelt und fertigt man ausschließlich in Deutschland. Für das 49 m lange, 5,5 m breite und 7 m hohe Automatiklager der Stopa Anlagenbau GmbH hat Binder sich entschieden, da es durch Leistungsstärke, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit überzeugt.

Das im Drei-Schicht-Betrieb eingesetzte System versorgt automatisch fast alle Bearbeitungsmaschinen. Ausnahmen bilden manuelle Transporte zu den Abkantpressen, die der Betreiber ebenfalls automatisieren wird. Durch eine patentierte, in die Lasttraverse des RBG integrierte Wiegevorrichtung erzielt das Unternehmen hohe Transparenz hinsichtlich des bevorrateten Materials. Außerdem setzt es auf die variable Beschleunigung des RBG. Für folierte und vollverzinkte Bleche stellt es die Werte individuell ein, um ein Verrutschen zu verhindern. Unbeladen oder bei nicht rutschendem Material beschleunigt das RBG mit Maximalwerten.

Direkte Anbindung an eine Biegezelle

Um Kollisionen mit eingelagertem Material zu vermeiden, überprüft die automatische Beladehöhenkontrolle des RBG die Plätze unter- und oberhalb des jeweils angewählten Einlagerplatzes. Zudem arbeitet das RBG mit einer Konturenkontrolle, die bei Rücklagerungen die korrekte Lage des Blechpakets auf der Palette überwacht.

Längsseitig des Lagers fungieren zwei Scherenhubtische als Warenausgangsstationen, während weitere Scherenhubtische Stanzmaschinen mithilfe automatischer Handlingeinrichtungen versorgen. Die Stanzteile puffert der Betreiber im Lager, bis ein Folgeprozess ansteht und ein Transportwagen die Teile automatisch auslagert. Zur direkten Anbindung einer Biegezelle an das System hat Stopa eine Tandemwechselfunktion installiert.

Variantenreichtum der Blechsorten kein Problem

Eine Realtime-Soft-SPS steuert die Komponenten der Anlage. Die SPS kommuniziert mit dem Tru Tops Fab Module Storage von Trumpf, das die Materialbestände anzeigt und den Materialfluss steuert. Binder, der ausnahmslos Feinbleche verwendet, hebt den Variantenreichtum seiner Blechsorten im Groß-, Mittel- und Kleinformat hervor, die er in dem System bevorratet.

Der Anwender, der weltweit an Unternehmen, Institute und Forschungseinrichtungen liefert, hat in das Automatiklager wegen seines ständigen Wachstums investiert. Für Stopa hat er sich auch entschieden, weil dieser Hersteller auf langjährige Erfahrungen mit Trumpf-Maschinen zurückblickt und daher keine Schnittstellenprobleme zu erwarten sind.

Aufgrund der Automatisierung kommt die Fabrik künftig mit einem Team von 25 bis 30 Personen aus. Das Werk ist vorausschauend konzipiert worden, sodass Stopa das Blechlager auf der 8000 m2 großen Produktionsfläche auf bis zu 100 m verlängern kann

Turmlager legen Ressourcen frei
und steigern Produktivität

Laser Team / Stopa

Turmlager legen Ressourcen frei und steigern Produktivität

15.03.18 - Durch die Installation von zwei 6,5 m hohen Turmlagern von Stopa ist der Laser Team GmbH ein wirtschaftlicher Einstieg in die prozesssichere Blechlagerung gelungen. Zu den wesentlichen Vorteilen zählt das auf Laserbearbeitungen von Blechen spezialisierte Unternehmen einen Platzgewinn in der Produktion und Zeiteinsparungen beim Ein- und Auslagern. lesen

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