Digitalisierung

Diese 7 Produktionstrends müssen Sie kennen!

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4. Machen Sie ihre Materialverwaltung nachhaltig

Ein Forsa-Bericht zeigt, dass rund 70 Prozent der Mittelständler im nachhaltigen Handeln einen wesentlichen Faktor für ihre Zukunftsfähigkeit sehen. Dazu gehöre auch ein verantwortliches Rohstoff- und Lieferantenmanagement. Das deutsche Lieferkettengesetz gibt hier einen ersten Rahmen vor, während Brüssel bereits an einer schärferen, EU-weiten Regelung arbeitet, lässt ECS wissen. Das Konzept des Product Lifecycle Management (PLM) helfe Unternehmen dabei, in Produkten enthaltene sogenannte Substances of Concern oder nicht nachhaltige Komponenten auslaufen zu lassen und diese durch andere und umweltfreundliche Bestandteile zu ersetzen. Das PLM-System rücke damit in eine zentrale Position.

5. PLM kann man auch in der Cloud nutzen

Immer mehr Unternehmen erkennen, wie entscheidend die Zusammenarbeit über Fachbereiche und Unternehmensgrenzen hinweg ist. Cloudbasierte Tools und Anwendungen werden wichtiger – auch im Bereich PLM. In einer Studie von Cimdata geben rund 66 Prozent der befragten PLM-Anwender an, sie würden derzeit über einen Wechsel in die Cloud nachdenken. Dabei plane nur eine Minderheit von ihnen einen mehr oder weniger integrierten Parallelbetrieb on-premises und in der Cloud. Eine deutliche Mehrheit will komplett auf die Cloud umsteigen – viele sogar direkt in einem Zug. Welcher Weg hier der richtige ist, will aber wohl überlegt sein, betont ECS.

6. Schaffen Sie jetzt Roadmaps für IIoT und IoT

Das Internet der Dinge (Internet of Things oder eben IoT) bleibe auch 2022 ein Top-Thema. Eine aktuelle Umfrage des britischen Satellitennetzbetreibers Inmarsat prophezeit deshalb, dass in den kommenden drei Jahren die Investitionen in das IoT die Ausgaben für Cloud- und andere Transformationsprozesse übersteigen werden. Für alle, die sich bisher also noch nicht mit IoT oder dem Industriellen Internet der Dinge (IIoT) befassen, wird es höchste Zeit, mahnt ECS, eine eigene Roadmap aufzustellen.

7. Künstliche Intelligenz muss „mitdenken“ dürfen

Immer mehr Produzierende in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen der Entwicklung. Das jedenfalls belegt auch eine neue Untersuchung des VDI Zentrum Ressourceneffizienz, Nach dieser nutzen Knapp 39 Prozent KI bereits für die Prozessoptimierung in der Produktentwicklung. Und ein gutes Drittel setzt KI für die Optimierung ihrer Erzeugnisse ein.

Nach Meinung der ECS-Experten werde deshalb auch KI eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Menge an Daten beherrschbar zu machen und sie sinnvoll einzusetzen. Eine der wesentlichen Hürden beim KI-Einsatz, so die Studie, ist allerdings noch die fehlende Fachkenntnis. Deshalb griffen rund 60 Prozent der befragten Betriebe bei der Implementierung von KI-Anwendungen auf externe Unterstützung zurück.

Für eine weitere Digitalisierung in der Industrie bestehen also jede Menge Ansatzpunkte. Mit Blick auf die Frage, wie Industrieunternehmen diese Aufgabe am besten angehen, sehen die Experten von ECS je nach der aktuellen Unternehmenssituation und digitalen Reife ganz unterschiedliche Prioritäten. Eine unternehmensspezifische Standortbestimmung und das Festlegen strategischer Ziele seien daher aber stets die ersten Schritte.

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