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M.Tec auf der Fakuma 2018

Digitaler Zwilling verhindert Verzugsprobleme

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die Künstliche Intelligenz (KI) minimiert in Sachen Kunststoffteilentwicklung nun auch den Bauteilverzug, sagt M.Tec, und präsentiert diese Möglichkeit auf der Fakuma.

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Hier ist eine Frontschürze zu sehen, die aus Kunststoff gefertigt werden soll. An diesem Beispiel will der Fakuma-Aussteller M.Tec zeigen, wie die Verzugsoptimierung von Bauteilen mithilfe eines digitalen Zwillings rasch und effizient geschehen kann. Gemeinschaftsstand 2209 der Feddersen-Gruppe in Halle B2.
Hier ist eine Frontschürze zu sehen, die aus Kunststoff gefertigt werden soll. An diesem Beispiel will der Fakuma-Aussteller M.Tec zeigen, wie die Verzugsoptimierung von Bauteilen mithilfe eines digitalen Zwillings rasch und effizient geschehen kann. Gemeinschaftsstand 2209 der Feddersen-Gruppe in Halle B2.
(Bild: M.Tec)

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz sorge auch in der Kunststofftechnik für ganz neue Impulse. Auf Basis der KI entwickelt die M.Tec-Ingenieurgesellschaft die Methode der Verzugsoptimierung nun am digitalen Zwilling, heißt es. Alle Einflussgrößen aus Bauteilgeometrie und Spritzgießprozess würden in einem mathematisch-virtuellen Abbild der physikalischen Zusammenhänge abgebildet - dem digitalen Zwilling. Dieser macht innovative, ganzheitliche Optimierungen möglich und eröffnet neue Wege, um Zeitaufwände und Kosten zu reduzieren, so M.Tec.

Der Nutzen der neuartigen Methode sei vielseitig: Der Bauteilverzug wird innerhalb der definierten Grenzen bis zum physikalisch Machbaren und wirtschaftlich Sinnvollen minimiert, Unwägbarkeiten hinsichtlich der bestmöglichen Parametereinstellungen entfallen und spätere Werkzeugänderungen können mit größter Sicherheit ausgeschlossen werden, wie die Spezialisten aufzählen.

Zu komplex für den Menschlichen Denkprozess

Für die Verzugsoptimierung am digitalen Zwilling setzen die Ingenieure von M.Tec mathematische Methoden ein, welche die Grenzen der bisherigen Verzugsoptimierung auflösen, heißt es. Die für den Menschen unüberschaubare Komplexität der Zusammenhänge und Wechselwirkungen unzähliger Parameter werde von der Mathematik durch Mustererkennung effizient bewältigt. Durch die ganzheitliche Ermittlung des optimalen Parametersatzes innerhalb definierter Randbedingungen entfalle die üblichen Iterationsschtritte bei der Entwicklung des Teils und dem zugehörigen Werkzeug. Sensitivitätsanalysen decken, wie es heißt, früh auf, welche Faktoren den größten Einfluss auf den Verzug haben. Weitere Parameterstudien nach Anpassungen der Randbedingungen erfolgten in Echtzeit. Robustheitsanalysen sollen dabei die Ausfallwahrscheinlichkeit in Funktion und Prozess minimieren und schließlich den Einsatz der künstlichen Intelligenz in der Verzugsoptimierung vervollständigen.

Die Geburt eines digitalen Zwillings erleben

Das Ergebnis dieser Innovation von M.Tec sei der beste zu erreichende Parametersatz für Ihr Kunststoffbauteil innerhalb ihrer Randbedingungen. Die M.Tec-Ingenieurgesellschaft für kunststofftechnische Produktentwicklung mbH – seit Mitte 2018 ein Unternehmen der K.D. Feddersen-Gruppe – wird, wie es heißt, damit ihrer Rolle als Pionier der kunststofftechnischen Produktentwicklung einmal mehr gerecht. Wie der digitale Zwilling entsteht und wie er in Ihren Entwicklungsprozess eingebunden werden kann erfahren Sie auf der Fakuma.

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