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Schrittmotoren

Direktantriebe mit IO-Link zur Formatverstellung

| Redakteur: Lilli Bähr

Halstrup-Walcher bietet Positioniersysteme zur Formatverstellung in Maschinen. Die integrierten Direktantriebe eignen sich für häufiges Verstellen von Maschinenachsen bei kleinen Losgrößen.

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Neben den Fahrbefehlen zur Ansteuerung, können auch die Rückmeldungen der Antriebe (Condition Monitoring) über die Schnittstelle ausgelesen und zum Predictive Maintenance der Maschinen genutzt werden – gemeinsam mit den Daten weiterer IO-Link-Sensoren.
Neben den Fahrbefehlen zur Ansteuerung, können auch die Rückmeldungen der Antriebe (Condition Monitoring) über die Schnittstelle ausgelesen und zum Predictive Maintenance der Maschinen genutzt werden – gemeinsam mit den Daten weiterer IO-Link-Sensoren.
(Bild: Halstrup-Walcher)

Die Direktantriebe PSD von Halstrup-Walcher haben neben dem Schrittmotor alle relevanten Teilsysteme zur automatischen Formatverstellung integriert. In einer Maschine bringen sie bei der Umrüstung auf ein neues Format die Führungsgeländer, Werkzeuge oder auch Inspektionskameras automatisch an die richtige Position. Die Antriebe bieten eine kompakte Bauform (Nema 17 und 23) und eignen sich mit Drehzahlen bis zu 1000 min–1 für häufiges Verstellen von Maschinenachsen bei kleinen Losgrößen.

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Zur optimalen Integration der Direktantriebe in die Maschine bietet das Unternehmen folgende Optionen an:

  • Durch eine Hohlwelle mit integrierter Drehmomentabstützung wird das System direkt an die Spindel montiert. Eine Kupplung wird somit eingespart.
  • Ein auf die Anforderungen abgestimmtes Getriebe bietet mehr Drehmoment bis zu 8 Nm.
  • Die kompakten Antriebe sind flexibel. Durch zwei verschiedene Ausrichtungsmöglichkeiten der Anschlussstecker können sie ohne Winkelstecker integriert werden. Auch das Gehäuse für Hohlwelle und/oder Getriebe wird in vier möglichen Drehrichtungen montiert geliefert.
  • Das absolute Messsystem ohne Batterie, spart die Referenzfahrt vor der Positionierung und erfordere keinen zusätzlichen Wartungsaufwand.

Auch mit der Ansteuerung über eine IO-Link-Schnittstelle bieten die Direktantriebe PSD weitere Vorteile: Neben den Fahrbefehlen zur Ansteuerung, können auch die Rückmeldungen der Antriebe (Condition Monitoring) über die Schnittstelle ausgelesen und zum Predictive Maintenance der Maschinen genutzt werden – gemeinsam mit den Daten weiterer IO-Link-Sensoren.

Das Anschlusskonzept ist laut Hersteller kostengünstig und flexibel. Die Antriebe werden mit einem ungeschirmten 3-adrigen Anschlusskabel mit IO-Link-Master verbunden, die dann auf beliebige, kundenspezifische Feldbusse umsetzen.

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