Stabile Geschäfte

DMG Mori meldet erneut erfolgreich verlaufenes Quartal

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Free Cashflow bei DMG Mori erreicht neuen Höchstwert

Die Ertragslage entwickelte sich weiter positiv, heißt es. Seine Resilienz habe DMG Mori durch nachhaltige Kostenoptimierung nochmals stärken können und zugleich das hohe Niveau für Forschung und Entwicklung stabil gehalten. Das EBITDA stieg im betrachteten Quartal auf 75,9 Millionen Euro (Vorjahr: 57,5 Millionen Euro). Das EBIT erhöhte sich um 41 Prozent auf 58,6 Millionen Euro (Vorjahr: 41,5 Millionen Euro). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 10,2 Prozent (Vorjahr: 8 Prozent). Das EBT betrug 56,9 Millionen Euro (Vorjahr: plus 38 Prozent; 41,2 Millionen Euro). Das EAT stieg um 38 Prozent auf 40,1 Millionen Euro (Vorjahr: 29 Millionen Euro).

Bis zum 30. September stieg das EBITDA auf 216,3 Millionen Euro (Vorjahr: 131,7 Millionen Euro). Das EBIT erhöhte sich um 92 Prozent auf 160,3 Millionen Euro (Vorjahr: 83,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge stieg mit 9,4 Prozent auf ein All-time-high (Vorjahr: 5,8 Prozent). Das EBT stieg auf 158,7 Millionen Euro (Vorjahr: +94 Prozent; 81,8 Millionen Euro) und hat sich damit fast verdoppelt. Der Konzern weist zum 30. September 2022 ein EAT von 111,9 Millionen Euro aus (Vorjahr: 57,3 Millionen Euro). Auch die Finanzlage sei erfreulich, dee der Free Cashflow betrug im dritten Quartal 25,7 Millionen Euro (Vorjahr: 35,8 Millionen Euro). Zum 30. September erreichte der Free Cashflow mit 152 Millionen Euro einen neuen Höchstwert (Vorjahr: 149 Millionen Euro).

Was die Mitarbeiterlage angeht, so redet DMG Mori von Stabilität. Die Personalquote konnte im Übrigen von 26,3 Prozent im Vorjahr auf 24,2 Prozent verbessert werden.

Automatisierung und Digitalisierung prägen die F&E-Welt

Zur AMB 2022 präsentierte DMG Mori 22 Maschinen, wobei über die Hälfte davon mit neuartiger Automation (Werkstück- oder Palettenhandling) ausgerüstet waren. Automatisierung und Nachhaltigkeit sind nicht zuletzt aktuell die Zukunftsthemen der Werkzeugmaschinen-Industrie. DMG Mori habe sein gesamtes Produktportfolio konsequent darauf ausgerichtet. Das Spektrum reiche von modularen, standardisierten Produkten bis hin zu vollintegrierten Turnkey-Projekten, wobei hocheffiziente und nachhaltige Fertigungssysteme angeboten werden. Messe-Highlights waren zum Beispiel der kompakte, modulare PH Cell Twin für die Automatisierung von zwei Maschinen oder digitale Innovationen, wie die DMG-Mori-Technologiezyklen zur Ressourcenschonung per Integration der Zerspanungsprozesse Fräsen, Drehen, Verzahnen und Schleifen auf nur einer Maschine.

Das erwartet DMG Mori für die Zukunft

Die geopolitische Lage bleibt bekanntermaßen herausfordernd. Hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und steigende Kosten für Rohstoffe, Transport, Logistik sowie die Energiekrise mit der Gasverknappung, die fortdauernde Coronapandemie und der Krieg in der Ukraine werden die Weltwirtschaft und Werkzeugmaschinen-Nachfrage weiterhin beeinflussen, blickt DMG Mori in die Zukunft. Man verfüge aber über ein hohes Maß an Resilienz und über eine Stärke, um schnell und agil mit global veränderten Rahmenbedingungen zurechtzukommen. Mit der konsequenten Umsetzung des strategischen Dreiklangs aus Automation, Digitalisierung und Nachhaltigkeit sei DMG Mori vor allem in Zeiten hoher Volatilität und Unsicherheit stabil und zukunftssicher aufgestellt.

Angesichts des richtigen strategischen Fits und dynamischen Geschäftsverlaufs in den ersten neun Monaten ist das Unternehmen offensichtlich zuversichtlich, auch in einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld seine Marktposition weiter auszubauen. Dabei helfe ein starkes langjähriges Netzwerk aus Kunden, Partnern und Lieferanten, das innovative Produktportfolio und nicht zuletzt die hochqualifizierte Belegschaft.

DMG Mori traut sich deshalb die Prognosen für 2022 zu konkretisieren. Den Auftragseingang hebt das Unternehmen dabei auf rund 2,9 Mrd Euro (04.08.2022: rd. 2,7 Mrd Euro) an. Der Umsatz soll weiterhin rund 2,3 Mrd Euro betragen. Beim EBIT geht DMG Mori unverändert von rund 180 Millionen Euro aus. Der Free Cashflow soll weiterhin bei rund 150 Millionen Euro liegen. Doch auch zum Ende hin bleibt 2022 herausfordernd. Die Prognosen stehen aus diesem Grund nach wir vor unter dem Vorbehalt, dass sich die weltweiten Markt- und Rahmenbedingungen nicht weiter verschärfen.

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