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Die geringeren Bearbeitungskräfte aufgrund des minimalen zerspanten Volumens verursachen weniger Sägeschäden (Risse) im getrennten Material und verringern die notwendigen Nacharbeitungen am Werkstück. Genauigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit sind die Hauptargumente des neuen Endlosbandes.
Nasses Sägen vermeidet Staub und erhöht Diamantstandzeit
Zum Quadrieren von 250 mm hohen Ingots wird bei Dramet zur Zeit standardmäßig das 0,16 mm dünne Band verwendet, das mit Diamanten unterschiedlicher Korngröße belegt werden kann. Das Band bietet eine hohe Zugfestigkeit, Stabilität und Reißfestigkeit.
Während des Schnitts wird mit reinem Wasser gekühlt, welches vom Band oberhalb der Schnittfuge mitgerissen und in selbige transportiert wird. Zu den Vorteilen des nassen Sägens zählen die höhere Diamantstandzeit, ein kühler Schnitt durch die geringe Hitzeeinwirkung am Werkstück und die Tatsache, dass kein Staub in der Luft entsteht.
Diamantbandsäge trennt auch große Werkstücke
Eingesetzt wird das neue Band auf der ebenfalls neu entwickelten Bandsäge BS400FY, die es ermöglicht, auch große Werkstückabmessungen zu trennen. Die Maschine sägt in X-Richtung bis zu 750 mm. In Zustellrichtung (Y-Achse) kann bis zu 450 mm verfahren werden. Der Durchlass der Bandsäge liegt bei 410 mm × 400 mm (B × H), wodurch eine Schnitthöhe von 400 mm erreicht werden kann.
Um zu verhindern, dass Spritzwasser aus der Maschine gelangt, ist die Diamantbandsäge BS400FY mit einer Kabine versehen, deren große Scheiben eine gute Sicht auf die Bearbeitungsstelle bieten. Die beiden Kabinentüren lassen sich derart öffnen, dass auch eine Kranbeladung von oben möglich ist.
Diamantbandsäge benötigt genau positionierbaren Tisch
Die genaue Positionierung des zu bearbeitenden Werkstücks erfolgt mit dem quer zur Schnittrichtung verfahrbaren Y-Tisch. Der durch einen Servomotor betriebene Tisch wird mit einer eng tolerierten (IT3) Kugelrollspindel positioniert. Aufgrund dieser Spindel kann eine genaue Tischposition angefahren und dadurch wiederum ein präziser Schnitt realisiert werden.
Der eigentliche Sägeschnitt erfolgt, indem die Bandeinheit den bis zu 750 mm langen Sägeweg durch das feststehende Werkstück fährt. Durch diese Fahrständerbauweise sind die Maschinenabmessungen vergleichsweise klein. Der feststehende Werkstückauflagetisch ist für hohe Werkstückgewichte stabil ausgeführt.
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