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Elektrische Ausrüstung E-Shop-Lösung erleichtert den Kabelbestellvorgang

| Autor / Redakteur: Bernd Müller / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Mit einer E-Shop-Lösung erleichtert das Unternehmen Lapp den Bestellvorgang von Kabeln und integrierten Verbindungslösungen. Gerstlauer, Hersteller von Achterbahnen und Riesenräder, nutzt dies bei der Zulieferteilbestellung.

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Die Achterbahn im Zoo und Tierpark Tatzmania in Löffingen wurde von der Gerstlauer Amusement Rides GmbH gebaut. Die Kabel für die Elektrik wurden über den E-Shop von Lapp bestellt.
Die Achterbahn im Zoo und Tierpark Tatzmania in Löffingen wurde von der Gerstlauer Amusement Rides GmbH gebaut. Die Kabel für die Elektrik wurden über den E-Shop von Lapp bestellt.
(Bild: Wolfram Scheible/Lapp)

Auf einen Blick

  • Für den Einkauf des Vergnügungsanlagenherstellers Gerstlauer gibt es keine Routine. Jedes Fahrgeschäft hat eigene Anforderungen, auf die Lapp als Zulieferer schnell und zuverlässig reagieren muss.
  • Mit einem Smartphone können Mitarbeiter von Gerstlauer auf die mobile Website des E-Shops von Lapp zugreifen – auch von der Baustelle aus.
  • Die bestellten Kabeltrommeln nummeriert Lapp für seinen Kunden vor und liefert sie an jeden gewünschten Ort, in der Regel am nächsten Tag, auch am Wochenende.

Fahrgeschäfte von Gerstlauer Amusement Rides GmbH sind auf der ganzen Welt im Einsatz, das Unternehmen in Münsterhausen ist einer der weltweit führenden Hersteller. Bei den aufregenden Achterbahnen oder massiven Riesenrädern stehen Zuverlässigkeit und Sicherheit an höchster Stelle. Das Unternehmen Lapp leistet mit der Verkabelung einen zentralen Beitrag dazu. Der Bestellprozess für integrierte Verbindungssysteme wird dabei mit einer praktischen E-Shop-Lösung erleichtert.

Rekordverdächtige Lösungen

Den Namen Gerstlauer kennen nur wenige Menschen. Viele sind aber wahrscheinlich schon einmal in einem Fahrgeschäft des Unternehmens gesessen. Zum Beispiel im „Gold Rusher“, der Achterbahn im Zoo und Tierpark Tatzmania in Löffingen. Oder in vielen weiteren Freizeitparks weltweit, wo Achterbahnen oder Riesenräder des Unternehmens in Münsterhausen für Spaß und einen Adrenalinkick sorgen. Auch Rekordverdächtiges findet sich darunter: So ist etwa in Japan eine Gerstlauer-Achterbahn mit der weltweit steilsten Abfahrt und einer Gesamtfahrtstrecke von über 1000 m in Betrieb. Und im größten deutschen Freizeitpark bietet eine Achterbahn von Gerstlauer als erste weltweit einen freien Rückwärtsfall.

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Aber auch in anderer Hinsicht kann das Unternehmen für Schlagzeilen sorgen, etwa mit dem ersten „grünen“, also besonders energieeffizienten, Riesenrad der Welt. Es gewinnt Bremsenergie zurück und speist sie in einen Energiespeicher für den Elektroantrieb, was die Energiebilanz des Riesenrads deutlich verbessert. „Dieses Projekt ist für uns genauso spannend wie eine spektakuläre Achterbahn“, berichtet Erwin Haider, Leiter der Elektroabteilung von Gerstlauer. An einem neuen Fahrgeschäft wirken die 100 Mitarbeiter über mehrere Monate mit – von den Simulationen am Computer über die Konstruktion in Münsterhausen bis zum Aufbau und der Inbetriebnahme am Ort des Kunden. „Wenn man das fertig aufgebaut sieht, erfüllt es einen jedes Mal aufs Neue mit Stolz. Diese Arbeit macht richtig Spaß“, gesteht Haider.

Zulieferer muss Qualität und Zuverlässigkeit bieten

Keinen Spaß verstehen die Münsterhausener allerdings beim Thema Sicherheit. „Wir transportieren Menschen und wollen ihnen Freude bereiten, bei Zuverlässigkeit und Sicherheit gehen wir daher keine Kompromisse ein“, so Haider. Die Fahrgeschäfte sind 20 Jahre oder länger im Einsatz und müssen immer funktionieren. Gerstlauer stellt daher hohe Ansprüche an die Qualität und die beginnt bei den Zulieferern. Bei der Auftragsvergabe spielt deshalb der Preis eine untergeordnete Rolle, Aufträge vergibt das Unternehmen an den Zulieferer, auf den es sich auf ganzer Linie verlassen kann.

Das sind überwiegend Betriebe aus Süddeutschland. Einerseits wegen der hohen Qualität, andererseits, um durch die räumliche Nähe ein enges persönliches Verhältnis zu entwickeln. Das sei wichtig, so Haider, weil daraus langfristige Partnerschaften entstünden, in denen beide Seiten auf Konsistenz und Zuverlässigkeit achteten. Das gelte auch für die Verkabelung. Bei dieser bedient sich Gerstlauer schon seit über zehn Jahren aus dem breiten Produktspektrum von Lapp und bezieht daraus Steuer-, Servo- und Datenleitungen. Weil die Fahrgeschäfte weltweit gefragt sind, müssen diese Kabel alle internationalen Normen abdecken, jedes Wetter aushalten und langfristig die Funktion sicherstellen. So spielen etwa die VDE-registrierte ölbeständige PVC-Steuerleitung Ölflex Classic 110 und die geschirmte Servoleitung für hochdynamischen Einsatz in Energieführungsketten Ölflex Servo FD 796 CP von Lapp zentrale Rollen in der Verkabelung des Gold Rusher im Tatzmania- Park.

Kabel per Smartphone im E-Shop bestellen

Routine gibt es beim Einkauf für Gerstlauer nicht. Jedes Fahrgeschäft hat seine eigenen Anforderungen, auf die Lapp als Zulieferer schnell und zuverlässig reagieren muss. Daher bestellt Gerstlauer über den E-Shop von Lapp. „Gerstlauer ist einer unserer wichtigsten Kunden für uns im digitalen Umfeld“, sagt Manuel Richter, Digital Sales Manager bei Lapp. „Aus diesem Grund war es selbstverständlich, dass wir unsere Prozesse ganz an die spezifischen Bedürfnisse anpassen.“

Mit einem Smartphone können Mitarbeiter von Gerstlauer auf die mobile Website des Lapp E-Shop zugreifen – auch von der Baustelle aus. Das ist zum Beispiel nützlich, wenn kurzfristig mehr oder andere Kabel benötigt werden. „Wir wissen meist nicht zu 100 %, was uns auf der Baustelle erwartet“, erklärt Erwin Haider. „Deshalb wollen wir schnell und flexibel reagieren können und auch Partner haben, die uns dabei unterstützen.“

Um ein Kabel zu bestellen, scannt der Mitarbeiter einen Barcode ein. Der Lapp E-Shop zeigt das Produkt sofort und verwechslungsfrei samt seiner Verfügbarkeit an. Die bestellten Kabeltrommeln nummeriert Lapp für seinen Kunden vor und liefert sie an jeden gewünschten Ort, in der Regel am nächsten Tag, auch am Wochenende. Einen Umweg über den zentralen Einkauf kann sich Gerstlauer so sparen. „Dieser Service spart dem Kunden Ressourcen und erlaubt ihm, sich ganz auf seine Fahrgeschäfte zu konzentrieren“, betont Manuel Richter. Das kann Erwin Haider nur bestätigen: „Lapp deckt unseren kompletten Bedarf ab, und das mit einer sensationellen Liefertreue und einem für uns optimalen Bestellprozess. Genau das wünschen wir uns von einem Zulieferer.“

Die persönliche Beziehung kommt trotz des modernen digitalen Vertriebswegs nicht zu kurz, betont Manuel Richter. Hermann Robl vom Lapp-Außendienst sei regelmäßig bei Gerstlauer vor Ort, um über die optimalen Lösungen zu beraten. „Unsere Kabel erwecken bei Gerstlauer Träume zum Leben, die die Herzen von Menschen höherschlagen lassen“, so Richter, „und wir merken, dass wir mit unserem Bestell- und Lieferprozess den Kunden rundum zufriedenstellen.“ In kundenspezifischen Lösungen wie dieser sieht der Digital-Sales-Experte die Zukunft. Und im Fall von Gerstlauer ist das durch Lapp bereits Gegenwart.

* Bernd Müller ist freier Journalist in Bonn. Weitere Informationen: U. I. Lapp GmbH in 70565 Stuttgart, Tel. (07 11) 78 38-01, info@lappkabel.de

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