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PU-Schaum im Automobilbau Ein Material, ein Prozess – zur Motorabdeckung ohne viel Stress

| Redakteur: Peter Königsreuther

Die BASF hat jetzt einen Polyurethan-Weichintegralschaum entwickelt, mit dem leichte Motorabdeckungen im One-Shot-Verfahren, also mit einem Material in einem Prozessschritt, hergestellt werden können. Das so genannte Soft Cover aus Elastofoam I 4603 wird von der österreichischen Firma Polytec Car Styling aus Hörsching gefertigt.

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Die BASF hat jetzt einen Polyurethan-Weich-Integralschaum entwickelt, mit dem leichte Motorabdeckungen im One-Shot-Verfahren, also mit einem Material in einem Prozessschritt, hergestellt werden können.
Die BASF hat jetzt einen Polyurethan-Weich-Integralschaum entwickelt, mit dem leichte Motorabdeckungen im One-Shot-Verfahren, also mit einem Material in einem Prozessschritt, hergestellt werden können.
(Bild: BASF)

Das schallabsorbierende Material für das flexible Sichtbauteil zeichne sich durch ein geringes Bauteilraumgewicht von 140 kg/m³ aus, sei dimensionsstabil, medienbeständig und bis 150°C wärmealterungsresisten. Mit diesem neuartigen Bauteil will die BASF die Automobilindustrie unterstützen, die oft konträren Ziele von Leichtbau, Funktionsintegration und Sicherheitsvorschriften in Einklang bringen muss.

Offenzelliger Schaum schützt Fußgänger

Während das Bauteil an der Unterseite über eine offenzellige Schaumstruktur verfügt, bildet das Material auf der Vorderseite eine geschlossene Haut mit einer ansprechenden Oberflächenoptik aus. Die Oberfläche wird detailgetreu wiedergegeben und ist bedruckbar. Aufgrund der offenzelligen Schaumstruktur kann das Bauteil viel Energie aufnehmen, wodurch der passive Fußgängerschutz beim Aufprall auf die Motorhaube erhöht wird.

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