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Stammdatenmanagement

Eine zentrale Architektur für alle Kundenstammdaten

| Autor/ Redakteur: Oliver Gätje / Claudia Otto

Werden Kundendaten länderübergreifend in einem zentralen System gepflegt, können damit alle ERP- und CRM-Systeme beliefert werden. Die Daten lassen sich effizienter pflegen und bieten eine verlässlichere und aktuellere Grundlage für operative oder strategische Entscheidungen.

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Die Datenarchitektur in den Unternehmen ist meist so komplex, dass ein aktueller Überblick über die Gesamtheit an Kundeninformationen kaum möglich ist.
Die Datenarchitektur in den Unternehmen ist meist so komplex, dass ein aktueller Überblick über die Gesamtheit an Kundeninformationen kaum möglich ist.
(Bild: alphaspirit - Fotolia.com)

Ein wichtiges Ziel von B2B-Unternehmen ist für dieses Jahr die Verbesserung der Kundenorientierung. Das ergab eine Studie der TNS Infratest Industriemarktforschung Ende 2012. Mit individuellen Produkten und Lösungen wollen die Unternehmen den einzelnen Kunden stärker ins Visier nehmen. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass häufig die dafür nötigen Informationen fehlen. Die Datenarchitektur in den Unternehmen ist meist so komplex, dass ein aktueller Überblick über die Gesamtheit an Kundeninformationen kaum möglich ist.

Zur Problemlösung werden oft Business-Intelligence-Anwendungen herangezogen. Diese setzen aber am Ende der Prozesskette an und können so nur die bereits vorhandenen, häufig fehlerhaften, veralteten oder doppelt gepflegten Informationen aufgreifen und verwalten. Demgegenüber steht der Ansatz, nur eine einzige, zentrale Quelle für Kundeninformationen innerhalb des gesamten Unternehmens zu etablieren. Diese schafft bereits am Anfang die Voraussetzungen für eine aktuelle, aussagekräftige und umfassende Informationsbasis. Sie ermöglicht gezieltere operative Prozesse und eine sichere Grundlage für strategische Entscheidungen.

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Kundeninformationen haben im B2B hohen strategischen Wert

Mit Kundeninformationen können B2B-Unternehmen ihre Aktivitäten auf den Kunden ausrichten und dessen Wünsche von übermorgen erkennen. Die zugehörigen Daten werden meist im CRM- oder ERP-System gespeichert. Fixe Informationen wie Name, Adresse oder Kundennummer werden als Stammdaten abgespeichert, wandelbare wie Aufträge oder Mahnungen als Bewegungsdaten.

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