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EMO Mailand bestätigt den Trend zum Komplettanbieter

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Komplettbearbeitungsstrategien von Werkstücken schreiten voran

Sylvia Rall, kaufmännische Geschäftsführerin der Hainbuch GmbH, sieht die Herausforderungen von Spannlösungen für den klassischen Maschinenbau in den immer geringeren Losgrößen, steigenden Teilevarianten, einem immer größeren Wettbewerb und kürzer werdenden Entwicklungs- und Lieferzeiten. „Klar ist Industrie 4.0 das derzeit allgegenwärtige Thema. Und auch wir haben diesen Weg schon vor einigen Jahren eigenständig eingeschlagen. Doch das Ganze steckt nach wie vor in den Kinderschuhen.“

Auf der EMO zeigt Hainbuch zudem Automatisierungslösungen mit automatischem Spannkopfwechsel und wie das hochflexible modulare Baukastensystem helfen kann, flexibel und rüstfreundlich zu produzieren. „Der Ausblick in die nahe Zukunft zeigt, dass die gegenwärtigen Komplettbearbeitungsstrategien von Werkstücken intensiver voranschreiten. Dadurch rücken rekonfigurierbare Maschinensysteme, abgekürzt RMS, immer mehr in den Fokus. Hierbei werden durch einen sehr schnellen Umrüstprozess, wie es beispielhaft mit einer Centrex-Schnittstelle möglich ist, komplette Maschinenmodule in kürzester Zeit flexibel ausgetauscht und an das benötigte Zerspanungsverfahren und den Prozess angepasst“, ergänzt Rall.

Die Werkzeugmaschine samt Automatisierung wird demnach wandlungsfähiger in Bezug auf Funktionalität, Organisation und Kapazität. Dabei wird auch die Integration von mechatronischen Elementen stark zunehmen, um Prozess- und Wartungszustände selbstständig zu überwachen und autark zu regulieren. Einen weiteren Ansatz bilden noch werkstückspezifischere Spannungen, die als Werkstückträgersystem mit externem Rüst- und Qualitätssicherungsprozess eine gängige Alternative zur konventionellen Spanntechnik werden, so Rall weiter.

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