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3D-Kunststoffdruck EOS hat FDR-Verfahren vorgestellt

| Redakteur: Simone Käfer

Filigrane Strukturen, feine Oberflächen und dünne Wandstärken soll das neue 3D-Druck-Verfahren von EOS drucken. FDR verarbeitet Kunststoff mit einem CO-Laser.

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Mit FDR will EOS zeigen, dass 3D-Kunststoffdruck auch filigraner geht.
Mit FDR will EOS zeigen, dass 3D-Kunststoffdruck auch filigraner geht.
(Bild: EOS)

EOS hat sein FDR-Verfahren (Fine Detail Resolution) für die Verarbeitung von Kunststoffpulver mit einem CO-Laser (Kohlenmonoxid) entwickelt. Mit dem Verfahren sollen stabile Bauteile mit filigranen Strukturen, sehr feinen Oberflächen und Wandstärken von 0,22 mm druckbar sein. Im Gegensatz zum bisherigen Angebotsportfolio von EOS wird dabei ein CO-Laser mit einer Laserleistung von 50 W eingesetzt. Dieser Laser erzeugt einen sehr feinen Laserstrahl, der im Vergleich zu bestehenden SLS-Verfahren einen nur halb so großen Fokusdurchmesser hat. So sind andere Belichtungsparameter und somit auch Bauteile mit sehr feinen Oberflächen umsetzbar. Derzeit kann nur der zertifizierte Werkstoff PA 1101 verarbeitet werden. Dieser wird in Schichtstärken von 40 und 60 µm gedruckt, zeichnet sich durch eine hohe Schlagzähigkeit und Bruchdehnung aus und wird darüber hinaus aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, erklärt EOS.

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