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Additive Fertigung

EOS und Siemens: enge Partnerschaft beim 3D-Druck ausgebaut

| Redakteur: Stefanie Michel

Die 3D-Drucker der EOS-M-300-Serie eignen sich für die digitale industrielle Produktion.
Die 3D-Drucker der EOS-M-300-Serie eignen sich für die digitale industrielle Produktion. (Bild: EOS GmbH)

Um Technologie und Einsatz der additiven Fertigung weiter voranzutreiben, bauen Siemens und EOS ihre strategische Zusammenarbeit weiter aus. Aktuell umfasst das die Bereiche Software, Automatisierungs- und Antriebstechnik und der Einsatz des industriellen 3D-Druck.

EOS erweitert sein Portfolio bewährter Systeme für die metallbasierte additive Fertigung um die Serie EOS M 300. Die Lösung ist eine automatisierbare Plattform, die konfigurierbar und skalierbar ist. Für diese Serie nutzt EOS die Steuerungs- und Antriebskomponenten aus dem umfassenden Totally-Integrated-Automation-(TIA-)Portfolio von Siemens. Alfons Eiterer, Head of System Engineering EOS, erklärt: „EOS legt bei seinen Neuentwicklungen einen starken Fokus auf hohe Qualität und Zuverlässigkeit bei gleichzeitiger Zukunftsfähigkeit. Aus diesem Grund haben wir uns für Steuerungstechnik von Siemens für unsere neue EOS-M-300-Serie entschieden.“

Mit EOS als strategischem Partner auf dem Gebiet des industriellen 3D-Drucks hat Siemens nicht nur das System EOS M 300 mit Komponenten ausgestattet, sondern auch das EOS-P-500-System für den industriellen 3D-Druck mit Polymerwerkstoffen im industriellen Maßstab, das zum ersten Mal auf der Fachmesse Formnext 2017 vorgestellt wurde.

Eosprint-Treiber in Siemens NX 12 integriert

Eosprint 2 ist ein intuitives, offenes und produktives CAM-Tool, mit dem Unternehmen ihre CAD-Daten für EOS-Systeme vorbereiten können. Siemens NX 12 hingegen ist eine komplette End-to-End-Lösung, die alle wesentlichen Schritte von Konstruktion über Topologieoptimierung und Prozesssimulation bis zur Vorbereitung des Bauauftrags in einer Bedienoberfläche vereint. Jetzt steht ein Eosprint-Treiber für das Additive-Manufacturing-(AM-)Modul von Siemens NX 12 zur Verfügung. Damit sind die Funktionen von Eosprint 2 nahtlos in das NXFixed Plane (Powder Bed) AM-Modul eingebunden. Diese Anbindung ist ein wichtiges Element der von Siemens im Bereich der additiven Fertigung angebotenen Komplettlösung und bietet einen integrierten und eng verzahnten AM-Prozess vom Design bis zum finalen 3D-Druck auf EOS-Systemen. So sollen Ingenieure von einem schnellen und durchgängigen Workflow von der Produktidee bis zum 3D-gedruckten Bauteil profitieren.

Mehr zur Additiven Fertigung bei Siemens

EOS P 500 wird Teil des Siemens Additive Manufacturing Experience Center

Außerdem erweitert Siemens sein Additive Manufacturing Experience Center (AMEC) in Erlangen, um das System EOS P 500. Das AMEC bietet einen Gesamtüberblick und gewährt Einblicke in die verschiedenen industriellen AM-Technologien und Informationen über die anspruchsvollen Anforderungen, die die Industrie an Konstruktion, Simulation und Produktion in der additiven Fertigung stellt. Das Center bietet außerdem ein interaktives Erleben einer nahtlos integrierten AM-Prozesskette und der dafür relevanten Siemens-Produkte. „Eine rasche Industrialisierung der additiven Fertigung kann nur durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Experten aus den Bereichen Software, Automatisierung und Antriebstechnik sowie dem Bereich industrieller 3D-Druck zum Tragen kommen, wie es bei Siemens und EOS der Fall ist. Wir sind daher stolz darauf, mit EOS die nächste Stufe in der Industrialisierung zu nehmen, mit der wir die additive Fertigung aus der Prototyping-Phase in die industrielle Serienfertigung überführen wollen", erklärt Dr. Karsten Heuser, VP Additive Manufacturing, Siemens AG.

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