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Honorary-Award Erster Honorary Award für das Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen

| Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Mit dem Honorary Award ehrt die Schaeffler FAG Stiftung Leistungen in Wissenschaft, Forschung und Lehre auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet. Die Auszeichnung wurde erstmalig dieses Jahr an das IWT verliehen und anschließend alle zwei Jahre vergeben.

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Von links: Dr. Jürgen M. Geißinger (Schaeffler AG), Georg F. W. Schaeffler (Schaeffler AG), Prof. Dr.-Ing. Lutz Mädler (IWT), Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch (IWT), Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E.h. Ekkard Brinksmeier (Direktor IWT Bremen), Prof. Dr.-Ing. Peter Krug (IWT), Maria-Elisabeth Schaeffler (Schaeffler AG), Dr.-Ing. Frank Stahl (IWT).
Von links: Dr. Jürgen M. Geißinger (Schaeffler AG), Georg F. W. Schaeffler (Schaeffler AG), Prof. Dr.-Ing. Lutz Mädler (IWT), Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch (IWT), Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. E.h. Ekkard Brinksmeier (Direktor IWT Bremen), Prof. Dr.-Ing. Peter Krug (IWT), Maria-Elisabeth Schaeffler (Schaeffler AG), Dr.-Ing. Frank Stahl (IWT).
(Bild: Schaeffler)

Der erste Honorary-Award-Träger ist die Stiftung Institut für Werkstofftechnik (IWT) Bremen. Georg F. W. Schaeffler und Maria-Elisabeth Schaeffler überreichten den Award an Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch, Geschäftsführender Direktor des IWT, Prof. Dr.-Ing. Ekkard Brinksmeier, Leitung der Fertigungstechnik IWT, Prof. Dr.-Ing. Peter Krug, Institut für Fahrzeugtechnik (IFK) sowie Dr.-Ing. Frank Stahl, Vorsitzender des Vorstands Stiftung IWT.

„Die Kernpunkte der Forschungsarbeiten unseres IWT waren und sind sehr stark an Aufgabenstellungen orientiert, die man der Antriebstechnik zurechnen kann. Ständige Innovationen in Werkstoff, Wärmebehandlung, Oberflächenbeschichtung und Fertigungstechnik, höchste Zuverlässigkeit bei größtmöglicher Beanspruchung, wirtschaftlich gefertigte Produkte, das ist sowohl Tagesgeschäft als auch Strategie für Ihr Unternehmen, und diesen Themen widmen wir uns auch in vielen Forschungsvorhaben seit vielen Jahren“, heißt es in der Dankesrede von Hans-Werner Zoch. Die Kernaufgabe des IWT besteht darin, in Forschungsvorhaben Erkenntnisse zu erarbeiten, die als Innovationen Eingang vor allem in die Metallverarbeitung und -bearbeitung finden. Alleinstellungsmerkmal des Instituts sei seine interdisziplinäre Ausrichtung. Im IWT arbeiten die sonst traditionell unabhängigen Fachdisziplinen Werkstofftechnik, Fertigungstechnik und Verfahrenstechnik unter einem Dach eng zusammen.

„Dass ein traditionsreiches, technologiegetriebenes Unternehmen einen Forschungspreis verleiht, liegt für mich nicht fern. Nur neueste Technologien, wenn sie rechtzeitig zur Anwendung kommen, sichern die Wettbewerbsfähigkeit. Und für mich ist ein Schlüssel zum Erfolg, wenn die hauseigene Forschung und Entwicklung auf Augenhöhe mit uns Wissenschaftlern in Universitäten und Instituten ist. Dann ergeben sich Aufgabenstellungen und Projekte, bei denen beide Seiten ihre Stärken einbringen können“, so Zoch weiter.

Das IWT blickt auf eine mehr als 60-jährige Geschichte zurück. Heute ist es in Form einer Stiftung des privaten Rechts im Bremer Technologiepark angesiedelt. Das Institut pflegt eine kooperative und produktive Zusammenarbeit mit der erst kürzlich mit dem Exzellenztitel ausgezeichneten Universität Bremen, aus der bisher mehrerer Sonderforschungsbereiche (SFB) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hervorgegangen sind.

Über viele Jahre hinweg hat das IWT die Schaeffler FAG Stiftung in ihrem Wettbewerb um den Innovation Award sehr erfolgreich unterstützt. Aus den früheren Wettbewerben der Stiftung sind insgesamt 17 Preisträger des IWT hervorgegangen.

„Die Kontinuität, die die Schaeffler FAG Stiftung mit der regelmäßigen Auslobung des Wettbewerbs beweist, ist auch für uns Forschungsinstitute wichtig. Denn sie steht auch für eine langjährige Partnerschaft, die sich zum Beispiel in der industriellen Gemeinschaftsforschung in vielen gemeinsamen Projekten ausdrückt. Hier sind Schaeffler wie auch das IWT zum Beispiel in Forschungsvorhaben unserer Stifterin, der AWT, und der Forschungsvereinigung Antriebstechnik sehr aktiv“, lobt Zoch den Erfolg einer langjährigen Partnerschaft.

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