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LZH

F+E im Bereich der Photonik und Lasertechnologie

| Redakteur: Frauke Finus

Das LZH stellt in München individuelle Lösungen, wie hier einen mobilen Laserbearbeitungskopf für Rettungseinsätze, vor.
Das LZH stellt in München individuelle Lösungen, wie hier einen mobilen Laserbearbeitungskopf für Rettungseinsätze, vor. (Bild: LZH)

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Innovationen Realität werden lassen – das Laser Zentrum Hannover (LZH) präsentiert auf der Laser World of Photonics, Forschung und Entwicklung im Bereich der Photonik und Lasertechnologie.

Anhand von Beispielen aus aktuellen Forschungsprojekten können Besucher des Stands vom LZH erfahren, wie aus konkreten Fragestellungen robuste Prozesse und Systeme werden.

Das Forschungszentrum aus Hannover zeigt zum Beispiel, wie zukünftig mit einem 3D-gedruckten Laserbearbeitungskopf mit optischen Standardkomponenten Blindgänger sicherer entschärft werden könnten. Außerdem wird ein Bearbeitungskopf für die Laserinnenbearbeitung, der LZH-IBK, vorgestellt. Dieser ermöglicht es innenliegende zylindrische Flächen, wie die in einem Motorblock aufzurauen. Ein dritter mobiler, handgeführter Laserbearbeitungskopf soll Einsatzkräften bei Verkehrsunfällen helfen, Fahrzeuge zügig und sicher aufzutrennen. So soll zukünftig eine schnelle Rettung verletzter Personen sichergestellt werden.

Individuell angepasste Laserbearbeitungssysteme

Das LZH stellt weitere eigene Laserbearbeitungsköpfe aus, je-weils für sehr spezifische Szenarien entwickelt und angepasst: ein koaxialer Laser-Draht-Bearbeitungskopf für flexibles Auftrag-schweißen mit Drahtwerkstoffen sowie ein Doppelscan-Kopf für räumlich flexible und zeitlich hochauflösende Echtzeit-Regelungen während der Materialbearbeitung.

Einzigartige Lasersysteme für Weltraum und Forschung

Für die Suche nach Leben auf dem Mars hat das LZH einen Laser für das Mars Organic Molecule Analyzer (MOMA)-Instrument entwickelt. Dieses wird Teil der Exo-Mars-2020-Mission sein. Auf der Laser stellt das LZH das Flugmodell des MOMA-Lasers vor.

Außerdem zeigen die Wissenschaftler leistungsstarke einfrequente Faserverstärkersysteme, die bei der nächsten Generation der Gravitationswellendetektion zum Einsatz kommen sollen. Ebenso sollen sie Anwendungen in der optischen Kommunikation (optischer Richtfunk) und in den Quantentechnologien finden.

Digitalisierung im Optikbereich

Auf der Messe präsentiert das LZH, wie die Zukunft der Optik-herstellung aussehen wird. Unter anderem zeigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Schichtkonzepte zur Frequenzkonversion. Diese sind effizienter, kompakter und stabiler als Konversionskristalle und könnten diese zukünftig ersetzen. Des Weiteren werden Konzepte für verlustfreie, ultra-schnelle optische Schalter vorgestellt, die sich auch für Hochleistungslaser eignen. Diese Komponenten geben die Laserleistung verlust-frei weiter und ermöglichen deutlich mehr Leistung von Ultrakurzpulslasern bereits in der Oszillatorstufe.

Mit aktuellen Prozesskontrollen und aktueller Steuerung wird gezeigt, wie die Digitalisierung in der optischen Dünnschichtproduktion auf den nächsten Level gehoben werden kann.

Weiterhin zeigt das LZH die gesamte Bandbreite an innovativen Laserbearbeitungskonzepten, von der Additiven Fertigung hin zur klassischen Lasermaterialbearbeitung von Metallen, Kunststoffen, Verbundmaterialien und Glas. Außerdem zeigen das Forschungszentrum Konzepte zur Unkrautbekämpfung mit dem Laser.

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