Hannover-Messe 2012 Festo schafft Klarheit beim Energiesparen
Wie viel Euro sparen Anwender im Maschinen- und Anlagenbau bei der Umsetzung von Energieeffizienz-Maßnahmen? Welche Maßnahmen bringen welche Ersparnisse? Festo liefert jetzt für viele Anwendungen konkrete und belastbare Berechnungsbeispiele und präsentiert sie auf der Hannover-Messe 2012.
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Sage und schreibe 73% Energie sparen Anwender bei Vakuumhandlings, deren Saugdüsen sich einer Luftsparschaltung bedienen. Die Saugdüsen OVEM und VADMI sind mit Luftsparschaltung konstruiert und gehören schon zum energieeffizienten Produkt- und Lösungsportfolio von Festo.
Kürzere Schläuche steigern Energieeffizienz
Ersparnisse bis 32% bringt beispielsweise das Verkürzen der Schlauchlängen in der Kleinteilemontage und Elektronik, denn bei jeder Betätigung eines pneumatischen Antriebs muss die dazugehörige Verschlauchung ebenso be- und entlüftet werden. Die Verkürzung zwischen Ventil und Zylinder um die Hälfte sorgt für diese Werte.
Aber selbst wenn die Prozentwerte der Energieersparnis nicht zweistellig sind, kann die Effizienz absolut gesehen einige Tausend Euro betragen: Spitzenreiter dabei ist eine Lösung, die Spezialisten von Festo im Klärwerk der Stadt Sindelfingen realisiert haben.
Richtig eingesetzte Pneumatik steigert dort in der Abwasseraufbereitung die Effizienz elektrischer Antriebe. Die von Festo angebotenen Plattenschieber verringern den Energiebedarf der Pumpen. Die Einsparungen liegen bei 11.300 Euro im Jahr.
Energieeffizienz hängt in der Automatisierung von der Anwendung ab
„Energieeffizienz ist in der Automatisierungstechnik immer von der jeweiligen industriellen Anwendung abhängig“, erklärt Dr. Axel-Andreas Gomeringer, Leiter Innovations- und Technologiemanagement bei Festo.
Jede industrielle Anwendung hat ihre spezifischen Anforderungen an technische Kriterien wie Geschwindigkeit, Belastbarkeit, Leistungsgewicht, Genauigkeit, Regelverhalten, Laststeifigkeit, Wirkungsgrad oder Robustheit sowie an wirtschaftliche Kriterien wie Anschaffungskosten (Preis, Inbetriebnahme, Montage) aber auch wie Betriebskosten (Wartung, Lebensdauer, Energiekosten).
Je nach Anwendung ist die Energieeffizienz eine Frage der Aufgabe. „Diese Aufgabe muss erst klar definiert sein, bevor sich der Anwender für die Antriebstechnik – elektrisch oder pneumatisch oder eine Mischung aus beidem – entscheidet“, erklärt Gomeringer.
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