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Faserherstellung Filterfasern der Zukunft kommen aus der Schmelz-Elektrospinnerei

Autor / Redakteur: Ulrike Rübsam, Jonas Daenicke, Renate Fourné, Gerhard Pötter, Dirk W. Schubert und Gunnar Seide / Peter Königsreuther

Die Nachfrage nach Feinstfasern für verschiedenste Anwendungen wie etwa die Filtration wächst durch striktere Umweltschutzauflagen und neue Gesetzgebung stetig. Schmelz-Elektrospinnen ist dabei eine vielversprechende Technologie um neue Feinstfaserfilter herzustellen.

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Ein neues Entwicklungsprojekt mit vier Partner aus Forschung und Industrie soll mithilfe des Schmelz-Elektrospinnens besonderer Polypropylenfasern, den Bau neuer, zukunftsweisender Feinstfiltersysteme ermöglichen. Eine Pilotanlage ist der erste Schritt auf diesem Weg, wie es heißt.
Ein neues Entwicklungsprojekt mit vier Partner aus Forschung und Industrie soll mithilfe des Schmelz-Elektrospinnens besonderer Polypropylenfasern, den Bau neuer, zukunftsweisender Feinstfiltersysteme ermöglichen. Eine Pilotanlage ist der erste Schritt auf diesem Weg, wie es heißt.
(Bild: ITA)

Aktuell steht jedoch noch keine Schmelz-Elektrospinntechnologie im Pilotmaßstab zur Verfügung, die alle Anforderungen eines Filters an Faserfeinheit, Gleichmäßigkeit der Faserablage und Kosteneffizienz bedienen kann. Die Schmelzelektrospinn-Anlage der Firma Fourné Maschinenbau GmbH, Alfter Impekoven (Fourné) aus dem Projekt Meltespin (KF2890301HG1) hat aber den ersten Schritt in diese Richtung geschafft. Jedoch ist es bisher mit dieser Anlage nicht möglich alle gewünschten Anforderungen zu erfüllen.

Forschen für die Markteinführung

Aus diesem Grund wird im Forschungsprojekt E-Feld (KF2497195) ein Anlagenmodul entwickelt, welches zum Ziel hat Feinstfasern mit Durchmessern von circa 500 nm gleichmäßig auf eine Ablage von 30 cm Breite zu verteilen. Die beteiligten Partner neben der Firma Fourne dafür sind das Institut für Textiltechnik der Rwth Aachen (ITA) mit seiner Erfahrung im Bereich Prozessentwicklung an Schmelzspinnanlagen, der Lehrstuhl für Polymerwerkstoffe der FAU Erlangen-Nürnberg (LSP) mit Know How in Aspekten wie Polymermodifikation und Analytik, sowie die Firma Pötter-Klima GmbH, Georgsmarienhütte (Pötter) mit langjährigen Erfahrungen im Bereich Klimatechnik für Gebäude und Anlagen.

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