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Flurförderzeuge zum Leasen

| Autor: Simone Käfer

Warum kaufen, wenn man auch mieten kann? Zu Stoßzeiten braucht man vielleicht zehn mehr oder nur einen – für eine Woche oder auch nur einen Tag. Deswegen ist das Stapler-Leasing ein bewährtes Geschäftsmodell, das mit verschiedenen Services um Kunden buhlt.

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Für einige Unternehmen lohnt es sich, Flurförderzeuge zu leasen. Ein Anwender, der rund um die Uhr einen funktionierenden Fuhrpark benötigt, spricht über seine Erfahrungen mit Still.
Für einige Unternehmen lohnt es sich, Flurförderzeuge zu leasen. Ein Anwender, der rund um die Uhr einen funktionierenden Fuhrpark benötigt, spricht über seine Erfahrungen mit Still.
(Bild: Still)

Beim ersten Blick wirken die Angebot gleich. Doch sieht man genauer hin, unterscheiden sich die Angebote der Vermieter von Flurförderzeugen dann doch. Wir haben uns drei Gabelstapler-Leasingangebote für Sie herausgepickt.

An 365 Tagen im Jahr werden beim Papierhersteller Mondi Neusiedler rund um die Uhr Papierprodukte für Büro-, Druck- und Verpackungsanwendungen hergestellt. Intralogistik und Versand werden dabei von 85 Flurförderzeugen unterstützt, von denen 60 Geräte permanent verfügbar sein müssen. „Ausfälle darf es bei diesen Flurförderzeugen auf gar keinen Fall geben, da sonst die Produktion zum Stillstand käme”, betont Edwin Strasser-Hölzl, der bei Mondi das Stap­lermanagement verantwortet.

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Leasing sorgt für junge Flotte

Vor diesem Hintergrund hat sich das Unternehmen bereits im Jahr 2005 für das Full-Service-Leasing von Still für seine strategisch wichtigen Stapler entschieden. Gemeinsam mit ihren Kollegen prüft Brigitte Wutzl aus der Einkaufsabteilung regelmäßig die Bedarfsfälle in den Bereichen Wareneingang, Produktion und Versand und schreibt diese im Fünfjahresrhythmus neu aus. Dabei konnte sich Still schon mehrfach gegen den Wettbewerb durchsetzen – seit Mai 2016 läuft bereits der dritte Vertrag in Folge. Bei der Entscheidung bezog Mondi seine Mitarbeiter mit ein: Zehn der Staplerfahrerinnen und Staplerfahrer konnten die Stapler von zwei Herstellern miteinander vergleichen und anschließend anhand eines Fragebogens benoten. Für jedes Flurförderzeug wurden jährlich bis 3800 Betriebsstunden kalkuliert. Je nach Einsatzort sind die Flurförderzeuge mit unterschiedlichen Anbaugeräten ausgestattet, wie Ballenklammern, Rollenklammern oder Zinkenverstellgeräten. Zusätzlich stehen drei Stand-by-­Stapler vor Ort bereit.

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Als Papierproduzent stellt Mondi Neusiedler besondere Anforderungen an das Leasing von Still: Die Flurförderzeuge müssen 24 Stunden und 365 Tage im Jahr funktionieren. Inzwischen arbeiten die beiden Unternehmen bereits über zehn Jahre zusammen. Brigitte Wutzl aus der Einkaufsabteilung bei Mondi erklärt warum.

„Das Leasing-Modell garantiert uns eine moderne Flotte”, erklärt Brigitte Wutzl aus der Einkaufsabteilung bei Mondi.
„Das Leasing-Modell garantiert uns eine moderne Flotte”, erklärt Brigitte Wutzl aus der Einkaufsabteilung bei Mondi.
( Bild: Still )

Warum haben Sie sich für eine Leasingvariante von Still entschieden?

Diese Art der Beschaffung garantiert uns eine moderne, junge Flotte mit einem permanent verfügbaren Reparatur- und Wartungsservice.

Die Verhandlungen um die Vertragsverlängerung waren hart, erzählte Still. Sie haben das Unternehmen aber bevorzugt.

Dass sich am Ende wieder Still durchsetzen konnte, lag an dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sowie an den technischen Vorzügen.

Auch die Software für das Flottenmanagement kam bei Ihnen gut an. Welchen Vorteil ziehen Sie aus ihr?

Damit können wir jetzt monatlich feststellen, ob die Struktur unserer Staplerflotte noch dem aktuellen Bedarf entspricht.

Ständige Verfügbarkeit der Fahrzeuge

Für permanent verfügbare Flurförderzeuge sorgen 25 Wechselbatterien und mehrere Ladestationen mit Hochfrequenz-Ladetechnik und integriertem Batteriemanagementsystem. Das Managementsystem berechnet anhand von Ladezustand und Temperatur, welche der Batterien als nächstes geladen ist, und signalisiert dies über eine grüne Signalleuchte. Dadurch sollen die Batterien gleichmäßig genutzt werden.

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Über den Autor

 Simone Käfer

Simone Käfer

Redakteurin für Additive Fertigung und Werkstoffe, MM MaschinenMarkt