Laserstrahlschneiden

Folientastaturen mit dem Laser exakt zuschneiden

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Die Wasserstrahlschneidtechnik stößt hingegen in puncto Schnittgenauigkeit schnell an ihre Grenzen. Außerdem sind Verschmutzungen und zwangsweise die hohe Feuchtigkeit am zu verarbeitenden Material die unausweichlichen Folgen des Wassereinsatzes.

Messer sind im Vergleich zur Stanze und der Wasserstrahltechnik einem schnellen Verschleiß unterlegen und die Stabilität der Schnittqualität lässt nach jedem Schnitt mehr und mehr nach. Folgekosten für Werkzeugwechsel und damit verbundene Stillstandszeiten der Maschinen sind deswegen so gut wie unvermeidlich.

Ohne mechanische Belastung schneiden

Der Laserstrahl schneidet die Werkstoffe berührungslos. Allein durch diese Eigenschaft ergeben sich zahlreiche Vorteile: Folienreste können nicht am Werkzeug haften bleiben, das Material muss nicht fixiert werden und auch Quetschungen und Aufschieferungen bei mehrlagigen Folien kommen nicht vor. Der thermische Prozess schmilzt die Schnittkanten an, was zu einer Art Versiegelung führt, die meist als positiver Aspekt gewertet werden muss weil so ein automatischer Schutz vor Verunreinigungen, ohne das zusätzlicher Aufwand getrieben werden muss, entsteht.

Automatische Ausrichtung der Folien durch optische Systeme

Der Automatisierungsgrad hat in den vergangenen Jahren besonders stark zugenommen. Gerade bedruckte Front- oder Funktionsfolien können mittels eines interaktiven, optischen Erkennungssystems genauestens erkannt und automatisch konturiert werden. Um die Produktion der hochwertigen Tastaturen noch weiter zu automatisieren, werden Lasersysteme oft direkt von einem Roboter mit den Folien bestückt. Per Kameraerkennung wird auch hier die Lage des Folienbogens erkannt und exakt zugeschnitten. Im Anschluss werden die Tastaturen wieder über das automatische Handlingsystem abgesammelt und vom Restbogen getrennt. Durch diesen vollautomatischen Prozess kann rund um die Uhr produziert und das volle Potenzial der Laser-Cutter genutzt werden. Der Mensch nimmt lediglich eine Überwachungsposition ein.

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