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Motek 2019 Fügesystem erleichtert Handhabung und senkt Kosten

| Redakteur: Nadine Schweitzer

Ein Industrie-4.0-fähiges Fügesystem ist vorbereitet für die Inbetriebnahme als digitaler Zwilling, sodass Abläufe virtuell optimiert werden können.

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Das Fügesystem besteht aus einem Servopressenzylinder als Fügemodul, der Elektrik, einer Steuerung und Software.
Das Fügesystem besteht aus einem Servopressenzylinder als Fügemodul, der Elektrik, einer Steuerung und Software.
(Bild: Promess )

Das Berliner Unternehmen Promess hat sich auf die Entwicklung von Montage- und Automatisierungssystemen und -komponenten spezialisiert und stellt nun auf der Motek unter der Produktbezeichnung Revolution X ein neues Fügesystem vor. Das den Angaben zufolge Industrie-4.0-fähige System besteht aus einem Servopressenzylinder als Fügemodul, Elektrik, Steuerung und Software. Herzkomponenten seien eine autarke Steuerung und eine Bediensoftware zur Parametrierung und Visualisierung der Fügeprozesse.

Das Fügesystem der neuen Generation wird über den Controller RX gesteuert. Dabei soll die Entkopplung der Steuerung vom Leistungsverstärker und die Steigerung der Rechenkapazität neue Möglichkeiten eröffnen; im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen ließen sich zum Beispiel bis vier Fügeachsen mit einem Controller pro Montagestation steuern und überwachen, was zur erheblichen Reduzierung der Investitionskosten führe.

Auch anspruchsvolle Prüfanwendungen, bei denen mehrere Teile gleichzeitig mit einem Fügemodul bearbeitet und mit mehreren Sensoren überwacht werden sollen, lassen sich Promess zufolge mit dem System ohne zusätzliches Überwachungsgerät realisieren.

Die Parametrierung und Visualisierung der Fügeprozesse erfolgt über die Software RX, die über das Webinterface aller gängigen Browser bedient wird. Ein Dashboard in Drag-&-Drop-Konfiguration und eine Eingabevalidierung unterstützen die Programmerstellung.

Der Controller RX ist Industrie-4.0 fähig und lässt sich über die OPC-UA-Schnittstelle in Systemarchitekturen integrieren. Die Software ist vorbereitet für die virtuelle Inbetriebnahme als digitaler Zwilling, sodass Abläufe bereits während der Anlagenplanung und nach der Inbetriebnahme virtuell optimiert werden können.

Die Fügemodule Line 5 RX zeichnen sich den Angaben zufolge durch eine robuste Mechanik und ein optimiertes Preis-Leistungsverhältnis aus. Sie seien für eine extrem lange Lebensdauer von mindestens 15 Mio. Hüben bei durchschnittlichen Standardmontageprozessen ausgelegt. Die Einheiten sind inline konstruiert und auch mit abgewinkeltem Motor erhältlich.

Promess Montage- und Prüfsysteme GmbH auf der Motek 2019, Halle 4, Stand 4312.

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