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Die Effizienz der ECM-Verfahren zeigte auch ein Blick in die Großserienfertigung zum Formentgraten von Komponenten für Automatikgetriebe. Auf Mehrfachvorrichtungen bearbeitet Sitec rund 1,2 Mio. Getriebekomponenten von zehn unterschiedlichen Fahrzeugtypen.
Systemlieferant deckt komplette ECM-Technik ab
Die entsprechenden ECM-Maschinen und -Vorrichtungen sind „made by Sitec“. Als Systemlieferant deckt der Hersteller die komplette ECM-Technik ab: Bearbeitungsmaschinen, Vorrichtungen und Peripherie – inklusive Prozessvarianten. Mehr als 400 kundenspezifische ECM-Anlagen wurden bereits gebaut.
Basis dafür ist ein Baukastensystem. Es ermöglicht die Um- oder Aufrüstung von Standardanlagen für unterschiedliche Anwendungen. So wurde die Standardanlage EWS mehrfach zu einer automatisierten Version mit Roboterhandling aufgerüstet – für die Bearbeitung komplexerer Teile in der Automobilzulieferindustrie.
Baukastensystem erlaubt auch Einstieg in elektrochemische Metallbearbeitung
Auch für den Einstieg in die elektrochemische Metallbearbeitung bietet das Baukastensystem Lösungsansätze. So hat Sitec kürzlich die Anlage EWS Compact als Einstiegsmodell am Markt eingeführt (Bild 2 – siehe Bildergalerie). Auf dieser Kompaktanlage können alle gängigen ECM-Verfahren wie Entgraten, Senken, Bohren und Oberflächenstrukturieren angewendet werden, trotz des Verzichts auf die Pinole zur Aufnahme von Vorrichtungsoberteilen.
Die Reproduzierbarkeit der Ergebnisse ist nach Angaben des Herstellers hoch. Das zeigte Sitec bei der Bearbeitung einer Hohlwelle. In diese Welle wurden gleichzeitig mehrere eng beieinander liegende Bohrungen eingearbeitet – definiert verrundet am Bohrungseintritt und -austritt. Der Prozess dauerte nur wenige Sekunden.
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