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Hannover Messe 2019

Fusion aus Safety und Security

| Redakteur: Ulrike Gloger

Das modulare Betriebsartenwahl- und Zugangsberechtigungssystem PITmode fusion vereint Safety und Security.
Das modulare Betriebsartenwahl- und Zugangsberechtigungssystem PITmode fusion vereint Safety und Security. (Bild: Photodesign Pily GmbH & Co. KG)

Mit PIT-Mode fusion bietet Pilz jetzt ein modular aufgebautes Betriebsartenwahl- und Zugangsberechtigungssystem. Das modulare System hat mehr Flexibilität für die funktional sichere Betriebsartenwahl sowie für die Regelung der Zugangsberechtigung an Maschinen und Anlagen.

Pilz ermöglicht mit PIT-Mode fusion ein effizientes Betriebsartenwahl- und Zugangsberechtigungsmanagement, das Safety- und Security-Vorgaben gleichzeitig abdeckt. Das System besteht aus der Ausleseeinheit PIT-Reader mit RFID-Technologie und integriertem Webserver sowie einer sicheren Auswerteeinheit Safe Evaluation Unit (SEU). Durch seinen modularen Aufbau lässt sich PIT-Mode fusion individuell in das Design bestehender Bedienpulte integrieren. So können vorhandene Taster genutzt werden, was dem Anwender eine bessere Bedienung ermöglicht.

PIT-Mode-Geräte werden in Maschinen und Anlagen eingesetzt, in denen zwischen unterschiedlichen Steuerungsabläufen und Betriebsarten umgeschaltet wird.

Zutritt nur mit Berechtigung

Auf einem codierten RFID-Transponder-Schlüssel erhalten autorisierte Mitarbeiter die an ihre individuelle Aufgabe angepasste Maschinenfreigabe. Bis zu fünf sichere Betriebsarten können definiert werden, beispielsweise Automatikbetrieb, manuelles Eingreifen unter eingeschränkten Bedingungen oder Servicebetrieb. Der Schlüssel wird am Bedienpult gesteckt, die SEU erkennt die vorgegebene Betriebsart und PIT-Reader schaltet funktional sicher um. So werden Unfälle, Fehlbedienung und Manipulation vermieden. Anwender profitieren durch die höhere Verfügbarkeit ihrer Maschinen.

Security plus

Die RFID-Schlüssel werden im PIT-Reader eingelesen und angelernt. Um den Manipulationsschutz zu erhöhen, können sie mit firmenspezifisch programmierten PIT-Readern codiert werden, das heißt, die Schlüssel erhalten eine kennwortgeschützte Signatur. Alle nicht firmenspezifisch codierten Schlüssel erhalten dann keinen Zugriff.

Zudem lässt sich mit den RFID-Schlüsseln und dem PIT-Reader ein gruppenbasiertes Berechtigungsmanagement realisieren. Dann werden die unterschiedlichen Freigaben nicht an einzelne Personen, sondern an ganze Gruppen mit denselben Zugriffsrechten übertragen. Das vereinfacht gerade für Unternehmen mit mehreren, auch internationalen Standorten die Vergabe und Administration der Zugangsberechtigungen. Der Verwaltungsaufwand wird reduziert und Zeit eingespart.

Offen für weitere Aufgaben

Über die Zugangsberechtigung und Betriebsartenwahl hinaus kann mit PIT-Mode fusion eine Vielzahl an Funktionen realisiert werden. Das kann die einfache Freigabe sein, die einen Schlüsselschalter am Bedienpult ersetzt, oder auch die Zugangsberechtigung für Maschinenteilfunktionen.

Darüber hinaus kann eine komplexe hierarchische Berechtigungsmatrix mit unterschiedlichen Gruppen und Berechtigungen im freien Anwenderbereich erstellt werden. Auf dem RFID-Schlüssel werden diese Funktionen gebündelt und zusätzliche mechanische Schlüssel oder Zugangskarten ersetzt. Das erleichtert die Handhabung für den Anwender.

Flexibel einsetzbare Varianten

PIT-Mode gibt es neben der modularen Variante in zwei weiteren Ausführungen. Als kompaktes All-in-one-Gerät beinhaltet PIT-Mode die Taster für die Betriebsartenwahl und die SEU, was eine platzsparende Installation ermöglicht. Die Ausleseeinheit PIT-Reader kann für die Regelung von Zugangsberechtigungen zudem besonders flexibel als Stand-alone-Gerät oder in Verbindung mit einer Pilz-Steuerung wie der konfigurierbaren Kleinsteuerung PNOZ-Multi oder dem Automatisierungssystem PSS 4000 eingesetzt werden. PIT-Mode und PIT-Mode fusion bieten laut Hersteller funktional sichere Betriebsartenwahl und Zugangsberechtigung bis PL d.

Pilz GmbH & Co. KG auf der Hannover Messe 2019, Halle 9, Stand D17.

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