Maka FVK-Teile für den Motorsport adäquat bearbeiten

Autor / Redakteur: Thomas Mey / Peter Königsreuther

Der Nürburgring ist als legendäre Rennstrecke weltweit bekannt. In unmittelbarer Nähe zum heutigen Testareal fertigen Experten faserverstärkte Hochleistungsbauteile für den Motorsport an. Fünf-Achs-Werkeugmaschinen helfen einem Spezialisten bei deren präziser mechanischer Bearbeitung.

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Dieses Bugatti-Ansaugrohr gehört zu den CFK-Hochleistungsbauteilen, die das Unternehmen Capricorn auf Maka-CNC-Bearbeitungsmaschinen anfertigen kann.
Dieses Bugatti-Ansaugrohr gehört zu den CFK-Hochleistungsbauteilen, die das Unternehmen Capricorn auf Maka-CNC-Bearbeitungsmaschinen anfertigen kann.
(Bild: Maka)

Wenn irgendwo in Europa Rennsportboliden über den Asphalt röhren ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das Know-how der Capricorn-Compositespezialisten sozusagen mit fährt. Denn das Unternehmen bedient seit gut einem Jahrzehnt mit seinen Produkten erfolgreich die Spitze des internationalen Motorsports. Die Compositebauteile werden im Werk Nürburgring entwickelt und gefertigt.

Bauteilbeschnitt in CNC-Präzision

Zu den besonders anspruchsvollen Projekten gehört dabei die Produktion struktureller Bauteile für Autos, die beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans teilnehmen. Außerdem baut die Capricorn Composite GmbH komplexe Außenhüllenelemente für robuste Rallye-Fahrzeuge. Die Haupttätigkeit liegt allerdings auf Hochleistungsbauteilen, die aus Aramid-, Carbon- und Glasfaserverbundstoffen für exklusive Sportwagenmodelle und Prototypen führender internationaler Hersteller bestehen. Pro Jahr werden bei Capricorn allein für die Serienfertigung rund 2500 Einheiten in jedem Projekt gebaut. Der Prozess beginnt bei der CAD-Konzeption und führt vom Werkzeugbau über die Konfektionierung der Teile, bis diese gehärtet und gefügt sind. Anschließend erfolgt die Endbearbeitung mithilfe spanender Verfahren. Beschichtung und Qualitätssicherung im staubfreien Messraum markieren die letzten Prozessschritte.

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Vor allem für den präzisen Bauteilbeschnitt setzt Capricorn seit Jahren auf Fünf-Achs-CNC-Technik von Maka. Insgesamt investierte man in fünf Maschinen, die 2012 zeitgleich mit dem Aufbau der neuen, grundlegend modernisierten Fertigung geliefert wurden. Die Erwartungen konzentrierten sich dabei vor allem auf die mit den Maschinen maximal erreichbare Bearbeitungsqualität und Anwendungsflexibilität. Inzwischen liegen Langzeiterfahrungen mit den Maka-Systemen vor. Laut Capricorn hat sich das einheitliche Steuerungskonzept aller Maschinen als besonders vorteilhaft erwiesen. „Ich brauche mir nie Gedanken zu machen, auf welcher Maschine ich ein Bauteil bearbeiten soll“, erklärt Wolfgang Lorse, Teamleiter CNC-Bearbeitung. Er könne dabei zwischen den zwei Maschinen vom Typ MK 7 S, der MM 7 T sowie den beiden BC 570 frei wählen und an jeder Anlage die gleichen Fertigungs-Features nutzen.

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