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Dieser Roboter nimmt`s nicht nur auf die leichte Schulter
Roboter sind jheute in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen stets in Bewegung, wie das Unternehmen weiter ausführt. Mitentscheidend für eine zuverlässige Funktion des mechanischen Kollegen sei die richtige Wahl der verwendeten Materialien. Durch das geringe Eigengewicht (20 % Gewichtsvorteil im Vergleich zu POM oder PA6) und die als unbegrenzt geltenden Formguss-Möglichkeiten ist Lauramid für bewegte Roboterkomponenten geradezu prädestiniert, wie es weiter heißt. Auf der Hannover Messe zeigt Handtmann Elteka in diesem Zusammenhang, ein einer Explosionszeichnung nachempfundenes 3D-Original eines Roboterarms.
Hollow-wrist-Design wird deutlich gemacht
Im täglichen Einsatz in einer Lackieranlage punkte das schmiermittelfrei einsetzbare Lauramidteil-Ensemble außerdem durch seine chemische Beständigkeit gegen die typischen verwendeten Lack- und Lösungsmittelsysteme sowie seine elektrische Isolationsfähigkeit, die es befähige 100.000 V zu ertragen, bis es zum Durchschlag komme. Der etwa brusthohe Roboterarm zeigt einzelne Armstücke, Verbinder und Gelenke aus Lauramid, heißt es. Die sichtbaren Metallabstandhalter dienen jedoch lediglich der Visualisierung und sind kein Bestandteil des Originalbauteils, bei dem die hier vorgestellten Bauteile direkt verbunden sind, merkt Handtmann an. Durch diese Darstellung werde das „Hollow-wrist-Design“ eines jeden Lauramidbauteils auch von innen gut sichtbar. Das Hohlraumdesign wurde, genau wie die aufwändigen außenliegenden Freiformflächen, außerdem endkonturnah gegossen, so Handtmann. Eine nachträgliche spanende Bearbeitung sei deshalb nicht nötig. An den stark belasteten Stellen der beiden Robotergelenke wurden außerdem Aluminiumeinsätze direkt im Herstellungsprozess und unlösbar ins Lauramid eingegossen. Diese dienen in diesen Anwendungsbeispiel zur Aufnahme des Kugellagers, sagt der Aussteller.
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