Werkzeugmaschinen Gildemeister will in China weiter zweistellig wachsen

Redakteur: Rüdiger Kroh

Voll im Plan ist die Gildemeister AG laut Dr. Thorsten Schmidt, Vorstand für Vertrieb, Service und IT. Das gilt sowohl für die Ausweitung der Kooperation mit Mori Seiki als auch für die Wachstumsziele. Die Weltwirtschaftslage sei relativ stabil und in China wolle man weiter zweistellig wachsen.

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(Bild: Kroh)

Herr Dr. Schmidt, die Ausweitung der Kooperation von Mori Seiki und DMG auf alle europäischen Märkte stand für das laufende Jahr auf Ihrem Plan. Wie ist der aktuelle Stand der Umsetzung?

Schmidt: Der Roll-out der Kooperation in den europäischen Ländern ist umgesetzt. Wir sind plangemäß seit dem 1. April in allen europäischen Märkten mit Ausnahme von Russland mit gemeinsamen Vertriebs- und Servicegesellschaften aktiv. Das heißt, wir können über ein engmaschigeres Vertriebs- und Servicenetz unsere Kunden in den europäischen Ländern noch besser und schneller betreuen.

Welche konkreten Vorteile haben Ihre Kunden?

Schmidt: Wir arbeiten in ausgewählten Märkten ja bereits seit 2009 mit Mori Seiki zusammen und haben dort natürlich Erfahrungen sammeln können, die sich so auch in den europäischen Märkten widerspiegeln. Wir schaffen es zum einen, eine stärkere Präsenz von Technologiezentren umzusetzen – in Europa sind es derzeit 35: Das ist ein gravierender Vorteil. Wir haben zum anderen die Nähe des Servicemitarbeiters zum Endkunden im Durchschnitt deutlich reduzieren können. Das neu errechnete Gebiet eines Servicetechnikers hat sich um rund 20 % verkleinert. Dies führt zu kürzeren Anfahrtszeiten und damit natürlich auch zu einer schnelleren Reaktionszeit.

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