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Röntgenanlage durchstrahlt 180 mm dickes Aluminium
Die digitale Röntgenanlage von Speith entstand in Kooperation mit GE, Alfatec und der Gesellschaft für Strahlenschutz. GE lieferte das komplette Röntgensystem inklusive Röntgenkomponenten sowie der bei Alfatec beauftragten und gefertigten Mechanik nach den individuellen Anforderungen von Speith.
Die Gesellschaft für Strahlenschutz sorgte für die vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Mit einer Hochspannung von 225 kV durchleuchtet die digitale Röntgenanlage Aluminium mit einer Wandstärke bis 180 mm und Stahl mit einer Wandstärke bis 40 mm. Alfatec konstruierte und baute die komplette Mechanik und setzte die Röntgenanlage in Bewegung.
Bei einer Raumgröße von circa 32 m2 musste die Röntgenanlage auf den Millimeter genau zugeschnitten werden. Aufgrund fehlender Statik des vorhandenen Raums musste Alfatec zusätzlich Stahlträger einziehen. Die Röntgenanlage musste zudem flexibel sein, weil sie Gussteile unterschiedlicher Größen röntgen muss.
Anlage verfährt weitgehend schwingungsfrei
Außerdem war es wichtig, dass die Anlage möglichst schwingungsfrei verfährt. Würde sie zu sehr schwingen, würden Röntgenröhre und Detektor der Anlage ins Wackeln geraten. Ein unruhiges und unscharfes Bild wäre die Folge.
Alfatec stellte sich diesen Herausforderungen und entwarf eine Anlage, die trotz der geringen Raumhöhe einen Hub von 2 m hat und Werkstücke mit einer Größe von 5 m Breite, 2 m Höhe und 2 m Tiefe röntgen kann.
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