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Bis heute wird die zerstörungsfreie Werkstoffprüfung erfolgreich durchgeführt. Mithilfe unterschiedlicher Methoden lässt sich erkennen, ob und wo sich Fehler in einem Bauteil befinden und welche Ausdehnung sie haben. Außer der Dichtemessung, der Metallografie und der Leitfähigkeitsprüfung ist die Röntgenprüfung die älteste und damit auch bewährteste Methode der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung.
Bei dieser Methode werden die Werkstoffe mit Röntgenstrahlen durchleuchtet. Weil die Röntgenstrahlen auf ihrem Weg durch den Körper an Intensität verlieren, wird der Film an dieser Stelle weniger geschwärzt. Befinden sich in dem Werkstück Lufteinschlüsse oder Risse, so verliert die Strahlung an dieser Stelle nicht an Intensität. Der Fehler ist auf dem Röntgenbild als „schwarzer Fleck“ sichtbar.
Röntgenstrahlen entdeckt man fehlerhafte Strukturen im Werkstoff ohne Materialerstörung
Mithilfe der Röntgenstrahlen entdeckt man fehlerhafte Strukturen im Werkstoff, ohne das Material zu zerstören. Je nach Komplexität des Werkteils kann dieser Vorgang wenige Sekunden bis hin zu mehreren Stunden dauern.
Die Metallgießerei Speith ist seit Jahrzehnten Hersteller von Qualitäts-Aluminiumsandguss, der im Furanharz-Verfahren hergestellt wird. Mit Kunden aus Branchen wie dem Schienenfahrzeugbau, dem Maschinenbau, dem Schiffbau, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrtindustrie, dem Windkanalmodellbau sowie dem Windkraftanlagenbau trägt sie volle Verantwortung für einwandfreie Gussteile.
Null-Fehler-Strategie ist oberstes Gebot
Die Qualitätssicherung und Einhaltung der Null-Fehler-Strategie stehen bei Speith an oberster Stelle. Neben vielen weiteren Methoden der Qualitätsprüfung setzt Speith auch die digitale Röntgenprüfung ein. Diese wird im eigenen Haus, unter eigener Regie, mit dem eigenen hohen Anspruch durchgeführt.
Mit der digitalen Röntgenprüfung erkennt Speith Fehler, die Hohlräume bilden können, zum Beispiel Risse, Doppelungen oder Luftverschlüsse, sogenannte Lunker oder Gasblasen. Dies ist wichtig, weil Fehler das Material schwächen können. Aufgrund von Lunkern kann es leicht zu Rissen im Metall kommen. Die Maschine, in die das Werkstück eingearbeitet wird, wäre dann nicht mehr 100% zuverlässig und sicher.
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