Anbieter zum Thema
Röntgenkomponenten können in vier Achsen bewegt werden
An einem Deckenfahrstativ von 7,6 m × 3,9 m Größe brachte Alfatec eine Fahrbrücke mit Drehmechanismus an. An dem Drehrahmen des Mechanismus sind zwei Teleskope befestigt, die für diese Anlage konstruiert wurden.
Alfatec entschied sich für zwei Vertikal-Teleskope mit je vier Auszügen und einer maximalen Traglast von je 150 kg. Das Gewicht reicht, um sowohl die Röntgenröhre Typ Isovolt 225MM2 HP als auch den Röntgenbildverstärker Vistalux 9S3-CCD-HR von GE zu führen.
Die Röntgenkomponenten lassen sich auf vier Achsen bewegen. Die Fahrbrücke mit Drehmechanismus und Teleskopen kann entlang des Deckenfahrstativs (x-Achse) von links nach rechts fahren. Die Teleskope lassen sich entlang der y-Achse zusammen- und auseinanderschieben und drehen. Darüber hinaus fahren sie entlang der z-Achse hoch und runter.
Prüfung von Gussteilen bis 500 kg Gewicht möglich
Die Verfahrgeschwindigkeit aller Achsen beträgt 0 bis 6 m/min. Drehen lässt sich die Anlage mit einer Geschwindigkeit von 7,5 s pro 45°.
Damit kann die Röntgenanlage allseitig bewegt und individuell an die Größe des zu prüfenden Gussteils angepasst werden. Der Kipp- und Drehtisch von Alfatec kann Gussteile bis zu einem Gewicht von 500 kg tragen. Sind die Werkstücke schwerer, werden sie auf den Boden gestellt.
Kameras mit Sensoren garantieren, dass die Teleskopmasten nicht mit dem Prüfstück kollidieren. Bei Alfatec war man froh, diesen Auftrag gewonnen zu haben, weil das Unternehmen so die Möglichkeit hatte, eine Maschine zu bauen, die wirklich hundert Prozent Qualität liefert.
Fehlerfreie Gussteile aufgrund der Rundum-Vorsorge
Harte Röntgenstrahlen, wie sie in der Industrie eingesetzt werden, sind für Menschen sehr gefährlich. Durchstrahlen sie einen Körper, können sie die Molekularstruktur des Körpers verändern. Spätschäden sind die Folge. Daher dürfen nur speziell ausgebildete Mitarbeiter von Speith die Röntgenanlage betreten.
(ID:25472950)