Güdel bündelt sein Deutschland-Geschäft

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Die Güdel Group, Anbieter von Linear-, Antriebs- und Systemtechnik, verschmelzt drei seiner vier deutschen Gesellschaften, um damit den Kunden- und Marktbedürfnissen besser gerecht zu werden und weitere Potenziale zu erschließen.

Firmen zum Thema

Im baden-württembergischen Hauptsitz Osterburken vereint Güdel alle bisherigen Standorte.
Im baden-württembergischen Hauptsitz Osterburken vereint Güdel alle bisherigen Standorte.
(Bild: Güdel)

Alle bisherigen Standorte werden in der neuen Güdel Germany GmbH mit Hauptsitz im baden-württembergischen Osterburken bei Heilbronn vereint und bleiben bestehen. Die neue Gesellschaft fasst die bisherigen Standorte Ainring, Altenstadt, Nördlingen und Osterburken sowie deren Aussenstellen in Kassel und Ulm zusammen. Die Geschicke der Güdel Germany GmbH werden Uwe Schaaf als Geschäftsführer zusammen mit dem Geschäftsleitungsteam, bestehend aus Andreas Jöster, Erik Longin, Manfred Resch und Joachim Rohwedder, lenken. Alle Mitglieder des neuen Führungsgremiums sind langjährige und erfahrene Führungskräfte mit umfangreichen Know how und Expertise in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen.

„Die Bündelung der deutschen Standorte passt zu unserer Wachstumsstrategie“, erläutert Martin Sträb, Präsident der Güdel-Gruppe, und führt fort: „Der deutsche Wirtschaftsstandort bietet für Güdel gute Expansionschancen. Mit der neuen, gestärkten Gesellschaft wollen wir unsere Kompetenzcenter in verschiedenen Geschäftsfeldern für unsere Kunden weiter entwickeln und interne Abläufe besser koordinieren.“ Güdel bestätigt mit diesem Schritt seine Ausbaupläne. Bereits 2014 und 2015 wurde umfangreich, mit einem zweistelligen Millionenbetrag in die deutschen Standorte investiert. Die neue Gesellschaft vereint rund 300 Mitarbeiter und tritt mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2016 in Kraft.

Von der Zusammenlegung ist vorerst die vierte deutsche Gesellschaft, die Güdel Intralogistics GmbH im bayerischen Irschenberg, nicht betroffen. Insbesondere die unterschiedliche IT-Struktur und Branchen lassen eine Zusammenlegung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu.

(ID:44188071)