Verpackungstechnik Hahn+Kolb spart viel Verpackungsmaterial jetzt automatisch

Redakteur: Peter Königsreuther

Hahn+Kolb engagiert sich seit Langem und auf unterschiedliche Weise für mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, heißt es. Jetzt tut sich da auch was in Sachen Verpackungstechnik.

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Auch für Hahn+Kolb ist Klimaschutz kein leerer Begriff. Um Ressourcen noch stärker zu schonen, hat sich das Unternehmen, das schon für seinen nachhaltigen Werkzeug-Nachschleifservice bekannt ist, jetzt auch ein neues Verpackungssystem nach Ludwigsburg geholt, das den CO2-Fußabdruck schmälert.
Auch für Hahn+Kolb ist Klimaschutz kein leerer Begriff. Um Ressourcen noch stärker zu schonen, hat sich das Unternehmen, das schon für seinen nachhaltigen Werkzeug-Nachschleifservice bekannt ist, jetzt auch ein neues Verpackungssystem nach Ludwigsburg geholt, das den CO2-Fußabdruck schmälert.
(Bild: Hahn+Kolb)

Viele kennen etwa den Hahn+Kolb-Nachschleifservice für Zerspanungswerkzeuge, der „Weiternutzen statt Wegwerfen“ bedeutet. Auch mit einer artenreichen ökologischen Gestaltung des Betriebsgeländes sowie in der Kooperation und Unterstützung regionaler sozialer Projekte und Organisationen, will das Unternehmen sein Umweltschutz-Engagement beweisen. Doch auch im täglichen Geschäft kann man viel erreichen: Das Logistikzentrum am Standort Ludwigsburg wurde nämlich kürzlich um rund 40.000 Behälterstellplätze auf nun insgesamt knapp 110.000 Behälterstellplätze erweitert. Und im Rahmen dieses Projektes wurde für die Behälterpackerei ein automatischer Kartonaufrichter und -verschließer angeschafft. Damit würden der Materialbedarf und der CO2-Abdruck in der weiteren Versandkette deutlich reduziert.

Rund 30 Prozent weniger Kartonage- und Füllmaterial nötig

Der automatische Aufrichter produziert nun Kartons bedarfsbezogen und führt sie über Fördersysteme den Verpackungsarbeitsplätzen zu, erklärt Hahn+Kolb. Die Artikel werden dann in die Kartons gepackt und bei Bedarf mit Füllmaterial fixiert sowie anschließend zum Kartonreduzierer geleitet. Dieser verringert der Größe der Kartons automatisch auf die notwendige Höhe und bringt noch einen Deckel an, so die Beschreibung. Die Vorteile sind, dass zum einen nur so viel Füllmaterial verwendet wird, wie es zum Schutz der Produkte wirklich nötig ist. Und zum anderen werden die Pakete insgesamt kleiner, sodass der Laderaum der Transportfahrzeuge effizienter genutzt werden kann, weil mehr Ware hineinpasst. Das zahlt sich aus, denn insgesamt verlassen nämlich rund 700.000 Pakete jährlich das Logistikzentrum von Hahn+Kolb. Durch die neue Kartonisierung können dann voraussichtlich 30 Prozent an Verpackungs- und Füllmaterial eingespart werden.

Nachgeschärft und auch noch nachhaltig verpackt

Bekanntlich zahlt sich der Nachschärfservice von Hahn+Kolb zahlt langfristig in Sachen Nachhaltigkeit aus. Dabei werden die zu überholenden Werkzeuge in eine sogenannte Hahn+Kolb-Toolbox („HKToolbox“) gepackt und an den Nachschärfservice geschickt. Die Lebenszeit der Werkzeuge wird also einfach verlängert, anstatt bei ersten Verschleißerscheinungen direkt ein neues Werkzeug zu kaufen zu müssen, erinnert das Unternehmen.

Ein Zerspanungswerkzeug beim Hahn+Kolb-Nachschleifservice in Arbeit.
Ein Zerspanungswerkzeug beim Hahn+Kolb-Nachschleifservice in Arbeit.
(Bild: Th. Moeller)

Aber, jetzt kommt`s: Auch bei dieser Versand ist nachhaltiger geworden. Denn seit August verwenden die Ludwigsburger Verpackungen, die komplett aus recyceltem Kunststoff bestehen, was einen geschlossenen Produktkreislauf bedeutet. Die Rezyclate waren einst Abfälle aus Privathaushalten, die sortiert, gewaschen, geschmolzen und anschließend zu einer neuen Verpackung verarbeitet wurden. Die Werkzeuge sind damit perfekt geschützt und nachhaltig verpackt. Denn die Verpackung sei im Vergleich zu anderen Materialien auch noch deutlich leichter, was einmal mehr Energie spare und CO2-Emissionen reduziere.

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